Mitteldeutsche Zeitung: zu Wohnungsbaubilanz Sachsen-Anhalt



Halle (ots) – Den Letzten beißen die Hunde. Wer Arbeitslosengeld II bezieht, kann nur noch zwischen zwei schlechten Möglichkeiten wählen: Entweder er spart von dem wenigen, das ihm zur Verfügung steht, etwas ab, um die Miete bezahlen zu können. Oder aber er sucht sich eine billigere Wohnung. Die aber gibt es immer seltener, weil die Wohnungsgesellschaften zurecht bestrebt sind, ihren Wohnungsbestand zu modernisieren. Nur so können die Städte attraktiv bleiben oder werden. Was also tun? So weitergehen kann es nicht. Die Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, eine sachgerechte Mietobergrenze bei Hartz-IV-Empfängern zu finanzieren. Sie brauchen schlicht mehr Geld. Lässt man die Dinge laufen, sind soziale Konflikte programmiert.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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