Mitteldeutsche Zeitung: zu Wassercent



Halle (ots) – Die Schonung der Ressourcen ist auch eher ein Nebeneffekt. In Wahrheit geht es um einen warmen Regen für den Landes-Etat. Tatsächlich führt die Landesregierung den Wassercent ein, weil sie das Geld braucht. Der Impuls dazu stammt aus den Verhandlungen über die Etat-Eckwerte im Sommer – wo sich Aeikens zunächst gegen den Wassercent gesträubt hatte. Es ist gleichwohl legitim, wenn Sachsen-Anhalt die neue Gebühr einführt. Das Land kann in der Tat nicht auf Westhilfen pochen, wenn es auf Einnahmen durch Gebühren – die es in den allermeisten Westländern bereits gibt – verzichtet.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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