Mitteldeutsche Zeitung: zu Plagiat und Guttenberg



Halle (ots) – Bis zuletzt beteuerte zu Gutenberg, es handele sich um ein Missverständnis, nie habe er vorsätzlich plagiiert. Nun gibt es die Universität Bayreuth ihrem ehemaligen Doktoranden schriftlich, ein Täuscher, Fälscher, Lügner zu sein. Das vernichtende Gutachterurteil war das unvermeidliche, vorläufig letzte Wort in dieser Affäre. Dennoch steht am Ende ein Rätsel. Wie passt zusammen, dass die Mehrheit der Wähler angeblich ganz dringend glaubwürdige Politiker verlangt, aber die Rückkehr ausgerechnet jenes Mannes in die Politik begehrt, der eben erst als Hochstapler und Betrüger überführt worden ist? Wie das zusammenpasst? Gar nicht.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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