Halle (ots) – In diesem Gang durch die Instanzen dreht es sich
nämlich gar nicht mehr um die praktische Frage, ob die Athletin
gedopt hat oder nicht. Es geht um die Theorie: Was braucht es, um
eine Sperre juristisch und auch moralisch zu begründen? Wenn der Cas
Ende November auf einer Basis urteilt, die die
Welt-Antidoping-Agentur Anfang Dezember für ungültig erklärt, dann
ist das schlicht absurd.
Claudia Pechstein mag die Entscheidung als Erfolg für sich werten.
Tatsächlich ist sie aber nur eines: eine Niederlage für den Cas. Und
war eine verdiente Niederlage.
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Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
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