Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Deutschland



Halle (ots) – Deutschland müsse sich stärker einbringen, um die Währungsunion vor dem Kollaps und die Welt vor einer Katastrophe wie in den 1930er Jahren zu bewahren. Diese Worte drücken aus, was viele Politiker im Ausland denken. Aus ihrer Sicht haben die Deutschen große Opfer gebracht, um das Projekt Europa zu retten. Doch der Blick von außen macht deutlich, dass es nicht reicht. Konkret forderte Lagarde die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds ESM. Merkel kann versuchen, dies mit technischen Argumente abzuwehren. Der grundsätzlichen Kritik aber muss sie sich stellen. Vom Umgang mit der Euro-Krise hängt das Wohl der Weltwirtschaft ab. Und die Zukunft des Euro liegt in den Händen Merkels.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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