Mitteldeutsche Zeitung: zu HIV und Aids



Halle (ots) – Offensichtlich zeigt die bisweilen recht mühevolle Aufklärung über die Verbreitungswege des HI-Virus endlich Wirkung. Es ist und bleibt auch die einzige Methode, die Ausbreitung des tödlichen Erregers zu verhindern. Das Virus muss sich im Bewusstsein festsetzen, um nicht in den Körper zu gelangen. Daran ändert auch der medizinische Fortschritt nichts. Der aber – und das ist die andere Seite – lässt Betroffene heute zunehmend länger mit der ausgebrochenen Aids-Erkrankung leben. Für die jeweiligen Menschen ist das gut. Doch darf dieser Umstand nicht zur Leichtsinnigkeit im Umgang mit der Immunschwäche führen. Zudem ist dieser medizinische Fortschritt teuer. Gerade das lässt die Gefahr wachsen, dass die Dritte Welt von der durchaus positiven Entwicklung abgekoppelt werden könnte.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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