Mitteldeutsche Zeitung: zu Führerschein-Urteil



Halle (ots) – Wer keinen echten Wohnsitz im Führerschein-Land und
also gemogelt hat, dessen Papiere werden daheim nicht anerkannt. Es
ist gut, dass sich die Richter da nicht im anfänglichen
EU-Paragrafenwirrwar verirrt haben. Das Urteil reiht sich jedenfalls
ein in den Trend zu europaweiten Verkehrs-Regelungen, die ein Umgehen
nationaler Standards immer schwerer machen. Dazu gehört zum Beispiel
auch, dass im Ausland vergebene Knöllchen im Heimatland vollstreckt
werden können. Die Ampel springt auf Rot: Das EU-Paradies für
Verkehrssünder wird geschlossen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300  

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