Halle (ots) – Der Sprecher des SPD-rechten Seeheimer Kreises,
Klaas Hübner, hat Äußerungen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück
zu einer möglichen Fortsetzung der Großen Koalition gegen Kritik aus
den eigenen Reihen verteidigt. Der Minister habe klar das Wahlziel
der SPD beschrieben, Schwarz-Gelb zu verhindern. “Wenn das gelingt
liegt es an der FDP, ob eine Ampel zustande kommt. Wenn Westerwelle
nicht will, kann die SPD deshalb ja nicht ins Kloster gehen und sich
in Enthaltsamkeit üben”, sagte Hübner der in Halle erscheinenden
“Mitteldeutschen Zeitung” (Donnerstags-Ausgabe) Die Große Koalition
sei “sicher nicht das Wahlziel” der SPD, “aber es wäre lächerlich,
wenn wir sie völlig ausschließen würden”.
Steinbrück hatte am Dienstag einer Ampelkoalition mit FDP und
Grünen wegen der ablehnenden Haltung der Liberalen nur geringe
Verwirklichungschancen eingeräumt: “Also geht es für die SPD darum,
Schwarz-Gelb zu verhindern, also geht es für die SPD darum, sich in
dieser Koalition wiederzufinden.”
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
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