Halle (ots) – Durch die gegenwärtige Wirtschaftskrise verliert die
Linkspartei nach Ansicht der SPD-Führung an Attraktivität und
Zustimmung. “Der flache Populismus der Linkspartei zieht nicht mehr
in einer Zeit, in der die Menschen auf ernsthafte Fragen ernsthafte
Antworten erwarten”, sagte SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel
der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung”
(Montags-Ausgabe). Wasserhövel tritt für die Bundestagswahl am 27.
September im Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick gegen den populären
Bundestagsfraktionschef der Linken, Gregor Gysi, an. Zu seinen
Chancen äußerte sich der SPD-Politiker gleichwohl zuversichtlich. Es
gehe nicht um Wettbewerbe á la “Germanys next Top-Modell”. “Die Leute
wollen in der Politik nicht gut unterhalten werden, sondern gut
vertreten sein”, sagte Wasserhövel der Zeitung. “Ich glaube, der Lack
des Populismus blättert.”
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Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300
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