Mittelbayerische Zeitung: Die Soppelstrategie



Regensburg (ots) – Von Christine Hochreiter

Er kommt gut an: der nagelneue 1er made in Regensburg, mit dem BMW Einsteiger für die Marke gewinnen will. Die Konsequenz: Die Produktion läuft hochtourig. Ab dem Frühjahr 2012 dürfen die Oberpfälzer dann auch den neuen 3er bauen. Der weiß-blaue Automobilbauer hat für die 1er und 3er-Familien ein Produktfeuerwerk angekündigt und will dafür sorgen, dass die Erfolgsgeschichte des Autostandorts in Zukunft weitergeht. Wie wichtig aber auch die Präsenz in den Boommärkten der Welt ist, zeigt sich soeben beim Handelsstreit China gegen die Vereinigten Staaten. Die Volksrepublik will Limousinen und Geländewagen, die aus den USA importiert werden, mit Strafzöllen von bis zu 21,5 Prozent belegen. Doch wer seine Autos vor Ort baut, muss sich nicht vor Protektionismus fürchten. Fakt ist: Die alternativlose globale Wachstumsstrategie des Automobilherstellers macht zusätzliche Kapazitäten im Ausland erforderlich. Wahr ist aber auch, dass das weltweite Produktionsnetzwerk die Arbeitsplätze im Inland sichert.

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