München (ots) – Die Medienbranche erwartet für das anstehende neue
Quartal deutlich sinkende Umsätze. Dies geht aus dem Werbeindex
hervor, den das Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V) regelmäßig
erhebt und der in der morgigen Ausgabe erscheint. Laut dem Index
erwarten die Experten für das 2. Quartal zu 70 Prozent etwas sinkende
Werbeeinnahmen, 15 Prozent sogar stark sinkende. Im Vergleichzeitraum
hatten nur neun Prozent der Befragten mit sinkenden Umsätzen durch
Werbung gerechnet. Die größte Sorge bereitet die
Zeitschriftenwerbung, hier prognostiziert der W&V-Index ein Minus von
13 Prozent. Für die aufstrebende Onlinewerbung wird noch ein Zuwachs
von acht Ptrozent für die kommenden drei Monate erwartet. Insgesamt
erwarten die Experten eine weitere Konsolidierung des Medienmarktes.
So glauben 97 der Befragten, dass die Großverlage weitere
Zeitschriften einstellen werden. Der W&V-Werbeindex wird alle drei
Monate erhoben, befragt wurden diesmal rund 100 Manager aus der
Werbe-, Verlags- und Medienbranche.
Pressekontakt:
Klaus Wieking
Europa-Fachpresse-Verlag GmbH
w&v werben und verkaufen
Ressortleiter Nachrichten
Hultschinerstr. 8
81677 München
tel. 089 / 2183 – 7058
mailto. klaus.wieking@efv.de
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