Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Diskussion über Landesgartenschauen in Brandenburg:



Frankfurt/Oder (ots) – Dies ist nur ein Beleg dafür, dass in Brandenburg nie ein nachvollziehbares Konzept existierte, nach dem die Kandidaten ausgesucht wurden. Stattdessen gab es ein Windhundrennen, an dem sich fast jeder ehrgeizige Bürgermeister in der Hoffnung auf einen wahren Geldregen beteiligte. Die Entscheidungen selbst fielen wenig transparent hinter verschlossenen Türen und erweckten das eine oder andere Mal den Eindruck, dass parteipolitisches Kalkül eine wichtige Rolle spielte. (…)Statt nun das Ende der Landesgartenschauen herbeizureden, sollte man lieber über neue Konzepte und Finanzierungsmöglichkeiten reden. Die Schauen sind nach wie vor Besuchermagneten und versprechen einen enormen Imagegewinn. Wenn Großprojekte à la Oranienburg nicht mehr möglich sind, kommen vielleicht endlich mal die kleinen Bewerber wie Rüdersdorf oder Wittstock zum Zuge.

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