Glücksburg (ots) -
Nordholz – Mit Kälte und Schnee haben auch die Soldaten des
Marinefliegergeschwaders 3 “Graf Zeppelin” in Nordholz haben zu
kämpfen. Trotz der winterlichen Idylle muss der Flugbetrieb Tag und
Nacht aufrecht erhalten werden, um die Flotte mit Hubschraubern und
Flugzeugen zu unterstützen. Dazu wird die Start- und Landebahn
genauestens überwacht.
Ein ungewohntes Bild geben die Seefernaufklärer P-3C “Orion” ab:
Während sie zuletzt bei tropischen Temperaturen am Horn von Afrika
patrouillierten, hüllen sie sich nun bei ihren Starts und Landungen
in eine riesige weiße Wolke ein. Zu einer Vereisung der Tragflächen
kann es nicht kommen: Alle für den Start nötigen Vorbereitungen
werden von den Technikern in den riesigen beheizten Hallen
vorgenommen. Dadurch kann die “Orion” trotz Temperaturen im
Minusbereich zu ihren Patrouillen über der Nordsee abheben.
Das Marinefliegergeschwader 3 “Graf Zeppelin” (MFG3) in Nordholz
an der Nordseeküste ist das größte fliegende Geschwader der
Bundeswehr. Mit 31 Luftfahrzeugen hat das MFG3 zudem eine große
Typenvielfalt: Neben 22 Bordhubschraubern vom Typ “Sea Lynx” sind die
acht Seefernaufklärer P-3C “Orion” auf dem Marinefliegerhorst in
Nordholz stationiert. Der letzte Seefernaufklärer “Bréguet Atlantic”
wird am 20. Juli seinen letzten Flug über seinen Heimatstützpunkt
absolvieren. Er wird derzeit als elektronisches Aufklärungsflugzeug
eingesetzt.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Nordholz
Oberleutnant zur See
Jan Frederik Holst
Telefon: 04741 94 13 13
JanFrederikHolst@bundeswehr.org
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