(pressebox) Frankfurt am Main, 29.11.2008 – .
- Rückabwicklung des Investments Chmelnitzkij belastet Ergebnis mit EUR -3,0 Mio.
- Zusätzlicher Einfluß aufgrund von nicht-realisierten Währungsumrechnungsverlusten in Höhe von EUR -3,9 Mio.
- Nach EPRA-Vorgaben berechneter NAV liegt bei EUR 1,70
Die MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000A0J3CH0) hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009 (1. April 2008 – 30. September 2008) gemäß IFRS ein Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter von EUR -8,5 Mio. erwirtschaftet. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das Ergebnis bei EUR 2,6 Mio. gelegen.
Wesentlich wurde dieses Ergebnis durch Verluste aus at equity bewerteten Unternehmen in Höhe von EUR -5,8 Mio. belastet. Die Rückabwicklung des Verkaufs des Investments Chmelnitzkij, ein Großmarktzentrum in der Ukraine, belastete das Halbjahresergebnis von MAGNAT mit EUR -3,0 Mio.. Diese Maßnahme war auf Grund der nicht erfolgten Kaufpreiszahlung seitens des Käufers notwendig. Des Weiteren belastete das Ergebnis ein nicht-realisierter Währungsumrechnungsverlust in Höhe von EUR -3,9 Millionen aus dem YKB Portfolio.
Die Geschäftsführung der MAGNAT hat sich im Sinne der Erhöhung der Transparenz der Berechnungsmethode des NAV entschieden, zukünftig vollständig den EPRA Vorgaben zu entsprechen. Der Net Asset Value (NAV) der MAGNAT liegt, basierend auf dieser Berechnung, bei EUR 1,70 EUR je Aktie. Damit notiert die MAGNAT-Aktie mit EUR 0,45 (XETRA-Schlusskurs vom 30. September 2008) 73 % unter NAV.
Zum 30. September 2008 betrug das Konzern-Eigenkapital der MAGNAT EUR 99,7 Mio., dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 66,5 %. Die Bilanzsumme lag zum 30. September bei EUR 149,9 Mio. Die Zahlungsmittel betrugen zum Stichtag EUR 6,5 Mio..
Damit ist die MAGNAT bilanziell gut aufgestellt.
Jan Oliver Rüster, CEO der MAGNAT, kommentiert: "Die Situation an den Finanz- und Immobilienmärkten hat sich in den letzten Monaten spürbar verschlechtert. Dieser Entwicklung konnte sich auch die MAGNAT nicht entziehen. Im Vergleich zum westeuropäischen Raum gehen die Wirtschaftsexperten auf Grund des noch existierenden Nachfrageüberhangs in unseren Kernmärkten CEE/SEE und CIS von deutlich höherem Wachstum aus. Dennoch müssen wir auf Grund der gegebenen Situation am Kapitalmarkt mit verlängerten Transaktionszyklen rechnen. Ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf hinwiesen, dass unser negatives Halbjahresergebnis zu rund EUR 4 Millionen aus nicht realisierten Währungsumrechnungsverlusten resultiert und daher zunächst nicht Cash-Wirksam ist. Wir verfügen über die Ressourcen und ein qualifiziertes Team das in der Lage ist, uns sicher durch diese weltweiten Wirtschaftsturbulenzen zu führen. Die MAGNAT ist strategisch, operativ und bilanziell solide aufgestellt."
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