Landesbank Baden-Württemberg setzt auf CMT-Server von Sun



(pressebox) Kirchheim-Heimstetten, 04.08.2009, Sun Microsystems hat den E-Mail-Verkehr der Landesbank Baden-Württemberg auf Basis von Lotus Notes mit Hilfe mehrerer Chip Multi-Threading Server neu aufgestellt. Der Wechsel auf die neuen, wesentlich kompakteren und sparsameren Systeme war nach einer Reihe von Übernahmen anderer Landesbanken durch die Landesbank Baden-Württemberg notwendig geworden. Rund 13.500 Notes-Anwender sind inzwischen mit vier CMT-Servern von Sun migriert. Der Return-on-Invest war bereits bei der Inbetriebnahme der ersten Migrationsstufe erreicht. Die Bankengruppe der LBBW wies 2008 eine Bilanzsumme von 447,9 Milliarden Euro auf und betreibt mehr als 200 Filialen.

"Die Server von Sun bieten mit Chip Multi-Threading ausgezeichnete Performance zu einem günstigen Preis und arbeiten absolut stabil", sagt Michael Riedel, Teamleiter bei der Landesbank Baden-Württemberg: "Wir konnten außerdem den Energieverbrauch und Platzbedarf für die Notes Hardware-Plattform signifikant reduzieren."

Die Landesbank Baden-Württemberg stand, nicht zuletzt durch laufende Fusionen, einem stark ansteigendem E-Mail-Aufkommen gegenüber, das durch die Altsysteme nicht mehr wirtschaftlich bewältigt werden konnte. Nachdem sich die IT-Abteilung der Bank über Referenzprojekte von Sun mit den neuen CMT-Servern (Chip-Multi-Threading) informiert hatte, wurden zwei erste Server dieses neuen Typs installiert. In den Servern stecken UltraSPARC Prozessoren, welche mit jeweils acht Kernen auf einem Stück Silizium arbeiten, die in der Lage sind, mehrere Prozesse parallel abzuarbeiten

(Threads). Dies sind heute beim T2 Prozessor bereits 64 parallele, logisch voneinander getrennte Verarbeitungsvorgänge.

Im Rack benötigten die Server der ersten Ausbaustufe nur zwei Höheneinheiten und ersetzten dennoch fünf herkömmliche Systeme bei gleicher Leistung. Die Investition für beide Server lag bei der Hälfte der Wartungskosten für die Altlösung, so dass der Return-On-Investment bereits bei Inbetriebnahme erreicht war.

Die Migrationsprojekte der LBBW im Jahr 2007 und Ende 2008 auf die neue CMT-Technologie waren innerhalb weniger Wochen abgeschlossen. Alle Daten liegen nun in einem zentralen Storage Area Network (SAN) von Sun, so dass sich die Server parallel zum Produktivbetrieb installieren und dann sofort andocken lassen. Sun beriet die Landesbank bezüglich des richtigen Sizings, unterstützte beim Aufbau der Server und sorgte für die Feinabstimmung, wobei das Unternehmen seine Spezialisten für Lotus Notes hinzuzog.

Aufgrund der positiven Erfahrungen hat die LBBW mittlerweile weitere Applikationsserver auf CMT-Server portiert – "mit ähnlich positiven Erfahrungen", wie Michael Riedel resümiert.


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