Paris (ots) – PSA Peugeot Citroën präsentiert die Fortschritte des
Konzerns in der Entwicklung “grüner Werkstoffe”, welche die
Umweltbelastung durch Fahrzeuge über deren gesamten Lebenszyklus
reduzieren sollen.
PSA Peugeot Citroën hat sich in punkto Ökoentwicklung ein
ehrgeiziges Ziel gesetzt: 20% grüne Werkstoffe in den Polymerteilen
seiner Fahrzeuge ab 2011. Ein Fahrzeug besteht zu 70% aus Metallen,
die bereits gut recyclebar sind, 5% verschiedenen Materialien (Glas
usw.), 5% Flüssigkeiten und zum Rest aus Kunststoffen (Polymeren).
“Grüne Werkstoffe” umfassen Naturfasern (Leinen, Hanf …), nicht
metallisches Recyclingmaterial und Biomaterialien (Stoffe, die nicht
der Petrochemie entstammen, sondern aus erneuerbaren Ressourcen).
Durch ihren Einsatz können Kunststoffe fossilen Ursprungs zugunsten
erneuerbarer Rohstoffe reduziert werden. Gleichzeitig wird das
Gewicht bestimmter Teile reduziert, CO2-Emissionen aus der
Kunststoffherstellung gesenkt und das Recycling von Kunststoffteilen
gefördert.
Aufgrund der Verknappung der Rohstoffe unseres Planeten ist eine
optimale Nutzung der verfügbaren Rohstoffe zu einer Notwendigkeit
geworden. Das Ende der Nutzungsdauer eines Fahrzeugs muss deshalb
schon beim Entwurf mit berücksichtigt werden, wobei der
Recyclebarkeit ein hoher Stellenwert zukommt, um die potenzielle
Umweltbelastung durch Altautos zu reduzieren. Mindestens 85% der
Fahrzeugmasse können wieder verwendet oder recycelt, weitere 10%
einer energetischen Verwertung zugeführt werden.
Der im Jahr 2008 eingeführte Aktionsplan von PSA Peugeot Citroën
betrifft sämtliche Fahrzeuge des Konzerns sowie die drei Arten
umweltfreundlicher Werkstoffe (Naturfasern, nicht metallisches
Recyclingmaterial und Biomaterialien). Jedes Fahrzeugprojekt muss
einen wachsenden Anteil umweltfreundlicher Materialien aufweisen. Die
Maßnahme betrifft aber auch bereits existierende Fahrzeuge, bei denen
“grüne” Werkstoffe im Laufe ihres Produkt-Lebenszyklus eingeführt
werden. Bei der Auswahl dieser neuen Werkstoffe wird eng mit den
Zulieferern zusammengearbeitet.
Diese Arbeiten verleihen auch der Recycling-Branche Auftrieb. Die
Erforschung von Biomaterialien, die im Kfz-Sektor noch nicht
abgeschlossen ist, wird im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher
Partnerschaften in den Kompetenzzentren mit öffentlichen Labors, der
Chemieindustrie sowie den Kfz-Ausstattern vorangetrieben. Diese
Partnerschaften sollen die Entwicklung von Kfz-Anwendungen für diese
Stoffe beschleunigen.
Weiteres Pressematerial und Fotos zum Download unter:
http://www.psa-peugeot-citroen.com/espace_presse/materiaux_vert/index
_en.html
Pressekontakt:
Gordian HEINDRICHS
Leiter Konzernrepräsentanz Berlin
PSA PEUGEOT CITROËN
Konzernrepräsentanz Berlin
Unter den Linden 32-34
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Tel.:+49-(0)30-206.079.40
Fax: +49-(0)30-206.079.416
mobil: +49-(0)171-552.69.63
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