Köln (ots) – Nach Ansicht des Leiters des
Meinungsforschungsinstituts Emnid, Klaus-Peter Schöppner, schaden die
jüngsten Vorwürfe gegen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
(SPD) dem Wahlkampf der
SPD. “Eine Partei, die dringend in eine Aufwärtsspirale kommen
müsste, hat keine Möglichkeit, Agenda-Setting zu betreiben, weil
dieses Thema alles überlagert”, sagte er dem “Kölner
Stadt-Anzeiger”
(Montag-Ausgabe). “Die SPD kommt nicht aus der Defensive.” Ohnehin
sei Schmidt unter den zehn wichtigsten Ministern die unpopulärste.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert erklärte dem “Kölner
Stadt-Anzeiger”: “Ich wünschte mir, es gäbe diese Debatte nicht. Das
ist nicht schön.” Ob sie die Wahlchancen der SPD beeinträchtige,
“werden wir am Abend des 27. September sehen”. Auf die Frage, ob der
SPD-Kanzlerkandidat
Frank-Walter Steinmeier Schmidt aus seinem Kompetenzteam entfernen
solle, erwiderte Danckert: “Das muss Herr Steinmeier entscheiden.”
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