Köln (ots) – Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger hat die Aufforderung des früheren
CSU-Vorsitzenden Erwin Huber, die CSU-Landesregierung solle sich im
Bundesrat über Bedenken des Koalitionspartners FDP gegen das
Konjunkturpaket II hinwegsetzen, scharf zurück gewiesen. “Das ist
eine Unverschämtheit”, sagte sie dem “Kölner Stadt-Anzeiger”
(Mittwoch-Ausgabe). “Denn es handelt sich um eine Aufforderung zum
Koalitionsbruch. Herr Huber soll sich auf seine Tätigkeit als
Wirtschaftsausschuss-Vorsitzender konzentrieren und sich hier nicht
einmischen.” Die Liberale erklärte weiter: “Wir wollen verhandeln und
versuchen, ob wir noch stärkere Entlastungen für die Familien
durchzusetzen können. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Genau in
diesem Prozess sind wir jetzt.”
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