Köln (ots) – Köln. Nachdem im Zusammenhang mit den Ermittlungen
zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs bekannt geworden ist, dass beim
Bau der U-Bahn gepfuscht worden ist, weitet sich die Affäre
möglicherweise aus. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” in seiner
Online-Ausgabe am Dienstag berichtet, soll der Polier, auf dessen
Geheiß an der Einsturzstelle und weiteren Bauabschnitten zu wenig
Eisenbügel verbaut worden sein sollen, an den U-Bahn-Arbeiten für die
Wehrhahn-Linie in Düsseldorf beteiligt sein. Dort wird das gleiche
Bauverfahren angewandt wie in Köln, der unterirdische Schildvortrieb.
Noch ist offen, ob die Kölner Vorfälle Konsequenzen für den
U-Bahn-Bau in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben
werden. Wie zu erfahren war, beschäftigte sich die Düsseldorfer
Stadtverwaltung am Dienstag mit dem Thema.
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