Köln (ots) – Köln. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat sich im
Koalitionsstreit um die Atompolitik hinter Bundesumweltminister
Norbert Röttgen (CDU) gestellt und seine Arbeit als Gewinn für die
CDU bezeichnet. Röttgens jüngste “Äußerungen sind im Kern durch den
Koalitionsvertrag gedeckt”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger”
(Freitag-Ausgabe). “Dass ein Umweltminister sich überdies wünscht,
dass wir in Deutschland das Zeitalter der regenerativen Energien
lieber heute als morgen erreichen, ist doch selbstverständlich. Fakt
ist aber: Über eine konkrete Jahreszahl, wann wir dies erreichen,
gibt es noch keine Festlegung.” Man vertrete in der Koalition
“gemeinsam die Haltung, dass die Kernenergie eine Brückentechnologie
ist. Aber es ist eine Brücke ins Zeitalter der regenerativen
Energieversorgung – und nicht in die Renaissance der Kernenergie.”
Gröhe erklärte weiter: “Die CDU hat mit Klaus Töpfer und Angela
Merkel zwei Umweltminister gestellt, die die Umweltpolitik zu einem
Kernbestandteil der Unionspolitik gemacht haben. Daran knüpft Norbert
Röttgen sehr beherzt an. Das tut der CDU gut.”
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