Köln (ots) – Köln.Thüringens ehemaliger Ministerpräsident Dieter
Althaus (CDU) hat an seiner Sympathie für den Autozulieferer Magna
schon während seiner Amtszeit keinen Zweifel gelassen und ihm im
Wettstreit mit anderen Investoren um die Übernahme von Opel stets den
Vorzug gegeben. Dies geht nach einem Bericht des “Kölner
Stadt-Anzeiger” (Samstag-Ausgabe) aus seiner Internetseite hervor.
Dort setzte Althaus eine ganze Reihe einschlägiger Twitter-Meldungen
ab. Am 10. September schrieb er: “Opel-Verkauf an Magna.
Erfolgreicher Einsatz für Eisenach, gute Zukunft für Mitarbeiter und
Zulieferer. Dank allen Unterstützern.” Am 27. August: “Klare
Perspektive: Mein Einsatz für Opel Eisenach und Magna. Aber alle
Unternehmen in TH können sich auf meine Unterstützung verlassen!” Am
17. Juli:
“Klaren Kurs bei Opel halten. Magna hat überzeugendes Konzept für
Übernahme vorgelegt. Neue Investorenideen nicht überzeugend.” Am 2.
Juni: “Gutes, offenes Gespräch bei Opel Eisenach. Magna bedeutet
Sicherheit und Ausbauperspektive.” Am 30. Mai: “Endlich!
Rettungskonzept für Opel steht. Magna steigt ein. Gute Nachricht für
Eisenach. Der Standort erhält eine erweiterte Perspektive.” Am 22.
Mai: “Nach Opel-Spitzengespräch: Mit Magna wird jetzt verhandelt,
bisher überzeugendes Konzept.” Den Vorwurf, seine neue Tätigkeit bei
dem Konzern, sei eine Belohnung für die Unterstützung, weist Althaus
zurück.
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