Princeton, New Jersey, May 17, 2010 (ots/PRNewswire) – Die ADMIRE-HF (AdreView Myocardial Imaging for Risk Evaluation in Heart Failure – AdreView elektrokardiographische Bildgebung zur Risikobewertung bei Herzinsuffizienz) Studie, deren Ergebnisse in der Ausgabe vom 18. Mai 2010 des Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht wurden, ist eine vorausschauende Studie, die die Bildgebung des kardialen Sympathikus unter Verwendung einer Iobenguane I 123 Injektion (AdreView(TM)) bewertet, um symptomatische Herzinsuffizienzpatienten mit einem höheren Risiko für kardiale Ereignisse identifizieren zu können.
Gemäss der Studie ergaben die Aufnahmen unter diesem Arzneimittel ein Modell mit vier unabhängigen Variablen, die an der Vorhersage der primären Zielkriterien mitwirkten.
“Eine gesteigerte Tätigkeit des kardialen Sympathikus ist eines der wesentlichen Vorzeichen für Herzversagen, und wird mit fortschreitender Verschlechterung und Rückbildung des Herzmuskels in Verbindung gebracht, sowie mit einem unaufhaltsamen Rückgang der linksventrikulären Funktion, und sich verschlechternden Symptomen”, sagte Professor Roxy Senior, MD, Direktor des Cardiac Research Northwick Park Hospital, ein Autor der Studie. “Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass bei entsprechend ausgewählten Patienten mit einer Herzinsuffizienz die 123I-mIBG Bildgebung die Klinikärzte auf die mögliche Notwendigkeit aufmerksam machen kann, weitere Behandlungsmassnahmen in Betracht zu ziehen.”
Über die ADMIRE-HF Studie
ADMIRE-HF bestand aus zwei identischen, nicht-verblindeten klinischen Studien der Phase III, die jeweils den kardialen Sympathikus auf zellulärer Ebene bewerteten. Die Studien wurden in 96 Zentren in Nordamerika und Europa durchgeführt. Neunhundertvierundsechzig Patienten mit einer Herzinsuffizienz der Klasse II (83%) und der Klasse III (17%) nach der Klassifikation der New York Heart Association (NYHA)(davon 66% ischämisch, 34% nicht-ischämisch) und einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (EF) von weniger oder gleich 35% (Mittelwert 27,1%; Median 29%) wurden einer kurzfristigen (15 Minuten) sowie einer langfristigen (vier Stunden) myokardialen Bildgebung mittels einer planaren und einzelnen Photonenemissionstomographie (SPECT) unterzogen. Die Patienten wurden danach alle sechs oder sieben Wochen für zwei Jahre überprüft, um das Auftreten von kardialen Ereignissen zu überwachen. Der gemeinsame Schlusspunkt lag beim ersten Auftreten einer Progression in der Herzinsuffizienzklassifizierung der NYHA, beim Auftreten einer lebensbedrohlichen Arrhythmie oder dem Herztod, wie es eine unabhängige Liste der Qualitätsmerkmale festlegte.(1)
Die Forscher verwendeten die Herz/Mediastinum Quote (H/M) um die Funktionalität des Sympathikus zu bewerten; H/M ist eine Quote der Nervenfunktionalität im Herzen im Vergleich zu einem hinteren Referenzbereich im Mediastinum (dem Gewebs- und Organraum zwischen den beiden Pleurahöhlen, der das Herz von den Lungen trennt). Die Studie war darauf ausgelegt nachzuweisen, dass, wenn die kardialen Nerven beschädigt oder in ihrer Anzahl reduziert sind, wie dies eine verringerte Aufnahme von 123I-mIBG im Herzen anzeigt, der Patient ein erhöhtes Risiko für eine fortschreitende Herzinsuffizienz hat, sowie für Arrhythmien und den Herztod.(1)
Bei der ersten Analyse wurde ein Cox-Modell mit proportionalem Ausfallrisiko zum Vergleich der Ergebnisse bei einer H/M von
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