München (ots) – KiK wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe, die
das NDR-Magazin Panorama am Mittwochabend gegen den Textildiscounter
erhoben hat. Gegenüber der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Werben
& Verkaufen (W&V)kündigte eine Unternehmenssprecherin juristische
Schritte an.
“In seiner Sendung ‘Panorama – die Reporter’ zeichnet der NDR ein
verzerrtes und in weiten Teilen falsches Bild von KiK”, erklärt
Sprecherin Aniko Nadine Kalle. “Die journalistische Sorgfaltspflicht
wurde nach unserem Dafürhalten grob verletzt.” Dagen wolle sich der
Discounter juristisch wehren.
In der Panorama-Reportage “Die KiK-Story – die miesen Methoden des
Textildiscounters” zeigen die NDR-Reporter, wie die billigen Preise
des Unternehmens angeblich zustande kommen sollen: Durch die
Ausbeutung der Arbeiter in den Zulieferfirmen in Bangladesch. KiK
verstößt demnach gegen seinen eigenen Code of Conduct, der
beispielsweise Mindestlöhne und ein Verbot von Kinderarbeit
garantieren soll.
KiK dagegen behauptet, die Überprüfung seiner Lieferanten in so
genannten Sozial Audits sei “gelebte Praxis” im Unternehmen.
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Stephanie Grill
Redaktion
W&V Werben & Verkaufen
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