Düsseldorf (ots) – Nun scheint es fast amtlich: Die BKK für Heilberufe wird geschlossen. Aufgrund einer nochmals verschlechterten Finanzprognose kommt eine Fusion nicht zustande. Auch die Fusion mit einer anderen Kassenart wie der AOK ist für den Vorstand der BKK Essanelle, Guido Frings, keine Alternative. Denn diese würde ebenso nicht ohne massive finanzielle Hilfen umzusetzen sein. So sei eine Schließung unausweichlich.
Versicherte können sich schon jetzt für eine Mitgliedschaft bei der Düsseldorfer BKK Essanelle entscheiden. Die Kasse, in unmittelbarer Nähe zur BKK für Heilberufe gelegen, nimmt die neuen Mitglieder unkompliziert auf und verschickt umgehend Krankenversichertenkarten. Auch für die Mitarbeiter der von der Schließung bedrohten BKK ist die benachbarte Kasse offen. Je 500 Mitglieder übernimmt sie einen Mitarbeiter der BKK für Heilberufe. Bewerbungen werden ebenfalls bereits jetzt entgegen genommen. Eine stabile Finanzlage mit einem ausgewiesenen Überschuss garantiert den Verzicht auf einen Zusatzbeitrag bis 2013. Die Kasse zählt rund 420.000 Versicherte und ist aufgrund mehrerer Fusion mit dem Umgang vieler, neuer Mitglieder erfahren.
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