Bonn (ots) – “Jede Minute stirbt eine Frau aufgrund von
Komplikationen während der Schwangerschaft und bei der Geburt.
Ingesamt sind das mehr als eine halbe Million Frauen, die jährlich
daran ihr Leben verlieren – nur weil es an einer ausreichenden
Gesundheitsversorgung mangelt”, sagt Dr. Anton Markmiller zum
Weltgesundheitstag am Mittwoch, den 7. April. “99 Prozent dieser
Todesfälle ereignen sich in den Entwicklungsländern”. CARE fordert
eine bessere Gesundheitsversorgung und trägt selbst zur Verbesserung
der gynäkologischen Betreuung bei.
“Diese Zahl ist unerträglich hoch. Die Frauen sterben an
Komplikationen, die für uns ‘im reichen Norden’ längst kein Gefahr
mehr darstellen”, ergänzt Markmiller. Im Millenniumentwicklungsziel
Nummer 5 habe sich die internationale Staatengemeinschaft dazu
verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis zum Jahr 2015 um drei
Viertel zu senken. “Auch Deutschland ist diese Verpflichtung
eingegangen”, betont Markmiller. “Viele dieser Frauen und ihre Kinder
wären noch am Leben, wenn die Gesundheitsversorgung in den
Entwicklungsländern ausreichend wäre”, so Markmiller weiter.
CARE verbessert weltweit die Gesundheitsversorgung für Mütter.
Beispielsweise werden durch Aufklärung, Vorsorge und medizinische
Betreuung die Risiken bei Schwangerschaft und Geburt deutlich
reduziert. Mit mobilen gynäkologischen Kliniken und Schulungen wird
Müttern die Möglichkeit gegeben, medizinische Hilfe in Anspruch zu
nehmen.
Auch in Deutschland wird CARE zusammen mit anderen Organisationen
das Thema Müttersterblichkeit in der Vordergrund rücken: Bei der
Mutternacht, die am 6. Mai in Berlin stattfinden wird. Mehr dazu
unter: http://www.mutternacht.de/
Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Thomas Schwarz
Telefon: 0228 / 97563 23
Mobil:0160 / 745 93 61
E-Mail: schwarz@care.de
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