Japan – ein Jahr nach der dreifachen Katastrophe / Aktion Deutschland Hilft: Hilfe für Familien und Traumabehandlung im Fokus



Bonn (ots) – Ein Jahr nach Tsunami, Erdbeben und Atom-Gau beurteilen die Hilfsorganisationen ihren Einsatz in Japan. “Jedes Land, ob arm oder reich, wäre mit einer Katastrophe derartigen Ausmaßes überfordert gewesen”, resümiert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft “Mit den Spenden aus Deutschland haben wir Hilfsleistungen durchgeführt, die nicht im Fokus der japanischen Institutionen standen, besonders für alte Menschen und Kinder. Humanitäre Hilfe hat den Katastrophenschutz ergänzt, und das stößt auf große Wertschätzung bei den Japanern.”

Von den rund zwölf Millionen Euro, die das Bündnis für die Katastrophe in Japan gesammelt hat, sind noch vier Millionen verblieben, die in diesem Jahr weiterhin für Projekte wie Wiedererrichtung von Krankenstationen, Altenheimen und Gemeindezentren, Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Traumabehandlung, Einkommen schaffende Maßnahmen in den Küstengebieten, Unterstützung für Evakuierte und Erholungsurlaube für Familien aus Fukushima ausgegeben werden. Zehn Mitgliedsorganisationen arbeiten dabei zusammen mit ihren Länderbüros oder lokalen Partnern.

Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 das Industrieland, gefolgt von einem Tsunami mit bis zu 40 Metern hohen Wellen. Eine Folge war auch der verheerendste Atomunfall seit Tschernobyl. Besonders hart traf es die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima. Mehr als 20.000 Menschen kamen ums Leben oder gelten weiterhin als vermisst. Etwa eine halbe Million Menschen wurden obdachlos. Mehr als 80.000 Menschen leben weiterhin in Notunterkünften.

Hinweis an Redaktionen: Moritz Wohlrab, Pressereferent von Aktion Deutschland Hilft, hat zweimal die Projekte der Mitgliedorganisationen besucht und steht für Interviews zur Verfügung. Bildmaterial steht ebenfalls zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle 0228 24292 222.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die vom Hungertod bedrohten Menschen in Westafrika: Aktion Deutschland Hilft Stichwort: Westafrika/Sahel Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 Spendenhotline: 0900 55 102030 kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 von zehn renommierten Hilfsorganisationen gegründete Bündnis von 21 Mitgliedern, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

Pressekontakt:

Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel. 0228/ 242 92 – 222
Fax: 0228/ 242 92 – 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de

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