Internationale Mietpreisstudie von ECA International: Tokio am kostspieligsten, London in Europa vorne, Deutschland immer teurer



London (ots) – Tokio hat weiterhin weltweit das höchste Mietpreisniveau, so die internationale Mietpreisstudie “Accommodation Reports” von ECA International. Das Personalberatungsunternehmen hat die Mietpreise für unmöblierte Dreizimmerwohnungen mit circa 80 Quadratmetern für ausländische Geschäftsleute an weltweit über 130 Standorten untersucht.

Innerhalb Europas ist solch eine Wohnung in der Londoner Innenstadt am teuersten – Monatsmiete: 2500 Euro. Im weltweiten Vergleich belegt die britische Metropole hinter Tokio Platz zwei. Hierzulande müssen Mieter für vergleichbares in einer gehobenen Wohnlage in Frankfurt am meisten berappen. Die Bankenmetropole liegt weltweit auf Rang 55 und ist etwas teurer als München (weltweit 57.). Hamburg (64.) und Düsseldorf (80.) folgen vor Berlin. Berlin (85.) ist damit die billigste untersuchte Stadt in Deutschland, hier kostet eine Vergleichswohnung durchschnittlich 775 Euro monatlich.

“Für alle untersuchten deutschen Standorte ging es im internationalen Mietpreis-Ranking nach oben: Mieter müssen durchschnittlich vier Prozent mehr zahlen”, erklärt Mira Pathak, Business Development Executive bei ECA International.

London hat Moskau als Stadt mit dem höchsten Mietniveau in Europa auf Platz 2 verdrängt. Am drittteuersten in Europa ist Genf (weltweit Platz 7). Schlusslicht ist Sarajevo (weltweit 117.). Europaweit hat das Mietniveau um 2,6 Prozent angezogen: Damit kostet eine Dreizimmerwohnung durchschnittlich 1090 Euro monatlich. Im Vorjahr waren die Mieten um vier Prozent gestiegen.

Tokio bleibt trotz der Katastrophen in Japan im vergangenen Jahr die Stadt mit den weltweit höchsten Mieten. Insgesamt sind die Mietpreise im Jahresvergleich zwar gefallen, allerdings wandern monatlich derzeit für eine Dreizimmerwohnung immer noch circa 3200 Euro auf das Vermieterkonto. Am günstigsten ist Wohnraum für Expatriates im pakistanischen Karatschi. Der weltweit durchschnittliche Mietpreis für eine 80-Quadratmeter-Dreizimmerwohnung beträgt 1110 Euro.

Innerhalb Asiens folgen auf Tokio Hongkong (5. Platz weltweit) und Singapur (6.). In Amerika bleiben Mietwohnungen im venezolanischen Caracas (weltweit 4. Platz) und im kolumbianischen Bogota (9.) am teuersten – hier leben Ausländer in kostspieligen besonders abgesicherten Wohnlagen. In Nordamerika sind die Mietpreise nur in San Francisco (weltweit 13.) höher als in New York (18.).

Die “Accommodation Reports” von ECA International

Die jährlich aktualisierten Accommodation Reports vergleichen Mietpreise an über 130 Standorten weltweit. Dabei steht Wohnraum in Gegenden im Fokus, der dem Standard von Expatriates entspricht. Die Ergebnisse dienen Personalabteilungen als Basis für die Berechnungen der Zuschüsse für angemessene Wohnverhältnisse im Ausland tätiger Mitarbeiter.

Einen ausführlichen Bericht sowie Tabellen mit den teuersten Standorten finden Sie hier: http://www.haffapartner.de/ECA-Accommodation-Reports-01-2012

Pressekontakt:

Dr. Haffa & Partner
Axel Schreiber
axel.schreiber@haffapartner.de
089-993191-0

Trackback URL

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Internationale Mietpreisstudie von ECA International: Tokio am kostspieligsten, London in Europa vorne, Deutschland immer teurer"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments