Eschborn (ots) – Das große Gähnen im Frühjahr – keine Einbildung,
sondern Ergebnis des anstrengenden Prozesses, sich auf neue Licht-
und Wetterbedingungen einzustellen, berichtet die Neue Apotheken
Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. März 2010.
»Im Frühjahr wird der Hormonhaushalt umgestellt«, erklärt die
Medizin-Meteorologin Dr. Christina Koppe-Schaller vom Deutschen
Wetterdienst in Freiburg. Die Hauptrolle spielt dabei das
Rhythmus-Hormon Melatonin. Es regelt den Tag-Nacht-Rhythmus des
Menschen, lässt den Organismus zur Ruhe kommen und fördert einen
erholsamen Schlaf. »Während der langen Nächte im Winter bildet der
Körper verstärkt Melatonin. Wenn die Nächte wieder kürzer werden und
der Mensch früher aufwacht, stört der noch hohe Melatoninspiegel den
natürlichen Biorhythmus«, sagte Koppe-Schaller in der Zeitschrift.
Was noch dazukommt: die Aufs und Abs der Außentemperatur. Für den
Organismus bedeuten sie großen Stress. Die Folge: gesteigerte
Müdigkeit bei etwa der Hälfte der bundesdeutschen Bevölkerung.
Besonders trifft es junge Frauen mit niedrigem Blutdruck,
Wetterfühlige und Jugendliche, weiß Koppe-Schaller.
Den Unbilden der Natur ist aber niemand ausgeliefert. Schon
einfache Maßnahmen helfen, das Frühjahr wach und froh genießen zu
können. Darüber mehr in der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März
2010.
Außerdem in diesem Heft: Schizophrenie: verschobene Realität +++
Darmgesund und lecker kochen +++ Allergien schon im Mutterleib
vorbeugen.
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