humedica-Koordinator kehrt aus Japan zurück: Auf Katastrophenhilfe folgt Wiederaufbau



Kaufbeuren (ots) – Mehr als fünf Wochen sind seit dem Erdbeben in Japan mit anschließendem Tsunami vergangen. Während die durch Zerstörung hervorgerufenen massiven Probleme im Kernkraftwerk Fukushima noch nicht gelöst sind, entwickelt sich die Hilfe auf anderen Ebenen weiter: Aus dem Katastropheneinsatz entstehen für humedica und lokale Partner nun Projekte des Wiederaufbaus.

Für humedica-Koordinator Satoshi Machii war die Reise in seine Heimat nicht leicht. Zwar hat die Familie des Wahl-Ulmers die Katastrophen unverletzt überstanden, dennoch machen die immensen Zerstörungen im Norden Japans dem engagierten Helfer sehr traurig.

Nach rund zwei Wochen neuerlichem Aufenthalt in Japan (Satoshi Machii war auch Mitglied des humedica-Ersteinsatzteams), verbunden mit verschiedenen Hilfsgüterverteilungen im Land, kehrt Machii heute nach Deutschland zurück; viele bewegende Erlebnisse und eine wichtige Erkenntnis im Gepäck: Die Katastrophenhilfe muss nun durch Projekte im Bereich Wiederaufbau abgelöst werden.

Dieser Schritt ist auch bedingt durch die sehr gute Infrastruktur im hochentwickelten Japan. Gemeinsam mit den lokalen Partnern konzipiert humedica nun entsprechend der aktuellen Situation nachhaltige Projekte im Bereich Rehabilitation und Wiederaufbau.

“Die Leistungen der japanischen Helfer im Katastrophengebiet sind bemerkenswert”, sagte humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß. “Wir sind gerne bereit in jedem Bereich unterstützend zu wirken, werden uns nun aber auf langfristige Projekte konzentrieren.”

Denkbar sind Bau- und Renovierungsmaßnahmen von Schulen oder Kindergärten wie sie zurzeit in Haiti umgesetzt werden ebenso, wie die Entwicklung von Projekten inklusive Neubau von Gebäuden, für die aufgrund der Katastrophen nun ein Bedarf entstanden ist.

humedica bittet die Menschen in Deutschland auch weiterhin um gezielte Spenden zur Realisierung der langfristigen Wiederaufbauhilfe im japanischen Katastrophengebiet:

humedica e. V.
Stichwort “Erdbeben Japan”
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und direkt ist die Möglichkeit der sms-Spende: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

HINWEIS FÜR MEDIENVERTRETER:

Koordinator Satoshi Machii landet am heutigen Mittwoch um 19:15 Uhr am Flughafen München (Flug: KL 1799, Terminal 1E) und steht für Interviews gerne zur Verfügung. Darüber hinaus gehende Anfragen bitte direkt über Steffen Richter.

ALLGEMEINER HINWEIS:

humedica wird auf der Liste der Organisationen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (dzi, Berlin) geführt, die in der Lage sind, Spenden und weitere Formen der Hilfe über lokale Partner in Japan an die Betroffenen weiterzugeben ( www.dzi.de ).

Pressekontakt:

humedica e. V.
Abteilung PR
Pressesprecher

Steffen Richter
Fon 08341 966 148 0
Mobil 0177 49 18 297
eMail s.richter@humedica.org

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