Hamburg (ots) – Die Wirtschaftskrise belastet nach Ansicht des
Vorstandschefs von Hugo Boss, Claus-Dietrich Lahrs, auch die
Hersteller von Luxusmode. “Früher hieß es immer, dass Luxus eine
eigene Welt sei, aber das stimmt nicht mehr”, sagte Lahrs im
Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des
Hamburger Magazins stern. Die Branche habe sich geöffnet und
inzwischen eine Breitenwirkung erzielt, “die nicht mehr erlaubt zu
sagen, wir sind von der Krise nicht betroffen.” Schließlich lebe die
Luxusbranche “von einem guten Gefühl, von einer guten Stimmung”.
Lahrs erwartet, dass sich die Krise auf die Preise für Luxusmode
auswirkt. “Alle Marken werden dieses Thema neu bewerten”, sagte der
Boss-Chef dem stern. Er fände es jedoch falsch, “wenn die
erfolgreichen Luxusanbieter ihre über Jahre entwickelte Preispolitik
jetzt opferten, nur weil die Situation der Konsumenten im Moment
etwas angespannter ist. Luxus muss Luxus bleiben.”
Der Manager sieht Boss selbst nicht als Luxus-, sondern als
“Prestigemarke”. Wie Lahrs dem stern sagte, habe Hugo Boss eine
“berechenbare kreative Aussage”. Er bleibe daher auch für 2009
optimistisch.
Pressekontakt:
stern-Redakteur
Oliver Creutz
Telefon: 040-3703-7248
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