(pressebox) Böblingen, 15.09.2009,
Die Version 3.0 der HP Service Delivery Platform (SDP) bietet Entwicklern eine Umgebung, die direkt mit den Plattformen der Mobilfunkanbieter verbunden ist. Darin können sie Web-basierte Anwendungen, Widgets und Mashups entwerfen und implementieren.
Dabei beschleunigen Entwicklungs- und Testwerkzeuge sowie die enge Integration in die Anwendungen der Mobilfunkanbieter die Markteinführung.
Bereitgestellt wird die Entwicklungsumgebung von den Mobilfunkanbietern, genutzt wird sie von unabhängigen Software-Anbietern und Web-2.0-Entwicklern. HP SDP 3.0 hilft damit allen Beteiligten, neue Umsatzquellen zu erschließen.
Mobilfunkanbieter können sich nicht mehr ausschließlich auf die umsatzstarken Anwendungen der vergangenen Jahre wie beispielsweise SMS (Textnachrichten) und MMS (Multi-Media-Nachrichten) konzentrieren. Angebote auf Web-2.0-Plattformen machen ihnen zunehmend Konkurrenz. Die Umsätze der Mobilfunkanbieter stammen immer noch vorwiegend aus dem Netzwerkverkehr, nicht aber aus den Anwendungen, die darüber laufen. Mit der neuen Version von HP SDP lässt sich das ändern: Partner, Entwickler und Mobilfunknetzbetreiber erhalten je einen Teil des Umsatzes, der mit den Anwendungen erwirtschaftet wird.
Die neuen Module der Service Delivery Platform für Mobilfunkanbieter sind:
- Das Revenue Management Module unterstützt die Mobilfunkanbieter, ein Umsatzbeteiligungsmodell zu entwerfen, bei dem alle – Netzbetreiber, Partner und Entwickler – profitieren.
- Der Service Orchestration Manager definiert Abläufe von Geschäftsprozessen und zusammengesetzten Anwendungen, um die Dienstleistungen schneller und einfacher bereitzustellen.
- Über das Storefront Portal werden Anwendungen entwickelt, getestet und angeboten. Weiterhin wird der Austausch von Information zwischen den beteiligten Firmen oder Entwicklern forciert. Dadurch wird die Zeit bis zur Markteinführung neuer Services verkürzt.
- Das Service Governance RESTFul Gateway vereinfacht die Entwicklung von Web-Services. Web-Services werden in die SDP integriert und in REST übersetzt. REST (Representational State Transfer) ist eine Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung, die von Web-2.0-Entwicklern häufig verwendet wird.
- Die Enabler Enhancements gewähren den Entwicklern kontrollierten Zugriff auf verschiedene Datenbanken, die beispielsweise Informationen enthalten, die nur über den Service Provider verfügbar sind, aber für die Anwendung benötigt werden (zum Beispiel Netzwerkadressen oder Informationen, die über das Home Location Register des Service Providers angesprochen werden). Diese Funktionalität basiert auf dem Next Generation Intelligent Network (NGIN), einer neuen IP-basierten Infrastruktur.
Weitere Informationen über die HP Service Delivery Platform finden sich unter: www.hp.com/go/sdp.
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