Hamburg (ots) – Wenn ein Heimwerker ein paar Nägel herumliegen
lässt, ist das eigentlich kein Grund zur Aufregung – es sei denn, ein
neugieriges Kleinkind ist in der Nähe. Denn dann droht Gefahr:
Verschluckt das Kind den Nagel und der Nagelkopf bleibt im Hals
stecken, kann das Kind daran ersticken. Diese Gefahr geht für
Kleinkinder bis etwa zwei Jahre auch von anderen Allerweltsdingen
aus, die in jeder heimischen Werkstatt zu finden sind: Schrauben,
Muttern, Dübel oder Bits für Akku-Bohrschrauber. Deshalb sollten
Heimwerker darauf achten, dass sie in ihrem Wirkungsfeld keinen
Kleinkram herumliegen lassen. Darauf weisen der Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS
SICHERE HAUS (DSH) hin.
Erstickungsgefahr durch Kleinteile und Spielzeug
Aber nicht nur die häusliche Werkstatt birgt Gefahren. Überall in
der Wohnung liegen kleine Dinge herum, die Krabbelkinder gerne in den
Mund stecken: Weintrauben, Erdnüsse, Mandarinenscheiben, Bonbons,
Teile von Luftballons, Büroklammern oder Heftzwecken.
Gefährlich für Kleinkinder können auch kleine Spielzeugteile werden -
und die liegen oft im Spielzimmer herum, wenn das Kleinkind sich
dieses mit älteren Geschwistern teilt. Deshalb: das Spielzimmer
regelmäßig aufräumen und dabei Gesellschaftsspiele, Murmeln,
Knetgummikugeln oder anderes Spielzeug mit kleinen Teilen nach oben
stellen.
Broschüre zu Unfallgefahren im Haus
Weitere Tipps für Eltern enthält die kostenlose Broschüre “Zu
Hause sicher leben. Gefahren erkennen, Unfälle vermeiden”,
herausgegeben von GDV und DSH.
Bestelladresse:
DSH, Stichwort “Haushaltsbroschüre”, Holsteinischer Kamp 62, 22081
Hamburg. Oder einfach per Mail: info@das-sichere-haus.de. Tipps zur
Kindersicherheit stehen auch unter www.das-sichere-kind.de.
Pressekontakt:
Klaus Brandenstein, Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV),
Wilhelmstraße 43 / 43 G, 10117 Berlin,
Tel: 030 / 20 20 5883, Fax: 030 / 20 20 6883
Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der
Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH),
Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg,
Tel: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71.
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