Hamburg (ots) – Die Hamburg Freezers haben am Abend ihre
Auswärtspartie bei den Krefeld Pinguinen mit 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:0,
0:1) nach Penaltyschießen verloren. Vor 3034 Zuschauern im Krefelder
KönigPALAST lag die Scheibe bereits nach 27 Sekunden erstmals im
Netz: Francois Fortier hatte Jason King (1.) frei gespielt, der aus
zwei Metern in den Torwinkel vollendete. In der Folge ließen die
Freezers gute Chancen auf den zweiten Treffer aus, so dass Krefeld
besser ins Spiel fand und den Ausgleich herstellte: Charlie Stephens
(17.) drückte die Scheibe nach einem abgefälschten Schuss über die
Linie. Nur 99 Sekunden später durften die Pinguine erneut jubeln:
Michael Endraß (19.) reagierte nach einer guten Parade von Pelletier
am schnellsten und traf zur 2:1-Pausenführung.
Im zweiten Drittel fielen keine Treffer, zu Beginn des
Schlussabschnitts stellte John Tripp (42.) im Powerplay den Ausgleich
her. Die Freezers erarbeiteten sich nun ein optisches Übergewicht,
dennoch ging es mit dem 2:2-Unentschieden nach einer torlosen
Verlängerung in das Penaltyschießen. Dort sicherten Herberts
Vasiljevs und Richard Pavlikovsky den Krefelder Sieg, Kimmo Kuhta
traf für Hamburg. Am Sonnabend trainieren die Freezers um 13 Uhr in
der Volksbank Arena, das nächste Spiel findet am Sonntag um 14.30 Uhr
in der Color Line Arena gegen die DEG Metro Stars statt.
Paul Gardner (Trainer Hamburg Freezers): “Wir haben heute ein
unterhaltsames Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gesehen. Leider
haben wir uns nach der frühen Führung wieder zwei unnötige Gegentore
gefangen, dann aber Charakter bewiesen und nicht aufgegeben. Im
Penaltyschießen hatten die Pinguine das Glück auf ihrer Seite.”
Martin Jiranek (Trainer Krefeld Pinguine): “Man hat heute gesehen,
dass Hamburg durchaus ein starkes Team hat und für Paul Gardner
kämpft. Ich bin froh über die zwei Punkte, allerdings ärgern mich die
ausgelassenen Chancen. Dieses Manko zieht sich schon durch die ganze
Saison!”
Endergebnis: Krefeld Pinguine – Hamburg Freezers 3:2 n.P. (2:1,
0:0, 0:1, 0:0, 1:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Langkow (Kovacic) – Grönvall, Pavlikovsky;
Akdag, Fahey; Cespiva, Rourke; Pietsch, Huebscher – Blank, Stephens,
Vasiljevs; Globke, Loyns, Payer; Endraß, Pietta, Hager; Riefers,
Driendl, Verwey – Trainer: Martin Jiranek
Hamburg Freezers: Fous (Pelletier) – Manning, Biron; Retzer,
Ratchuk; Dotzler, Karalahti – Fortier, Wilm, King; Kuhta, Loppi,
Pielmeier; Ostwald, Brandl, Tripp; Schön, Aab – Trainer: Paul Gardner
Tore:
0:1 – 0:27 – King (Fortier, Wilm) – EQ
1:1 – 16:53 – Stephens (Blank, Pavlikovsky) – PP1
2:1 – 18:32 – Endraß (Pietta, Hager) – EQ
2:2 – 41:45 – Tripp (Ratchuk, Loppi) – PP1
3:2 – 65:00 – Pavlikovksy – GWS
Strafen: Krefeld 6 Minuten – Hamburg 10 Minuten
Schüsse: Krefeld 33 (13 – 10 – 7 – 2 – 1) – Hamburg 19 (6 – 4 – 6
- 3 – 0)
Schiedsrichter: Brent Reiber (Robert Schelewski, Andreas Kowert)
Zuschauer: 3034
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