Hamburg (ots) – Die Hamburg Freezers haben ihre Partie des achten
DEL-Spieltags bei den Eisbären Berlin
mit 2:6 zu verloren. Bereits nach 8. Minuten lagen die Hausherren in
der Berliner O2 World mit 3:0 in Front. Felski in der 2.Minute,
Walker (7.) und Rankel (8.) hatten für die klare und schnelle Führung
der entfesselt aufspielenden Berliner gesorgt. Hamburgs Trainer Paul
Gardner reagierte und wechselte in der 8. Minute den Torhüter. Für
Jean-Marc Pelletier kam Martin Fous. Die Berliner weiterhin
überlegen, zogen in der 14.Minute durch Rankels zweiten Treffer sogar
auf 4:0 davon.
56 Sekunden nach Beginn des 2.Drittels erzielt Jason King auf Pass
von Jere Karalahti den ersten Treffer für die Hamburger. Doch die
Hoffnung der Freezers währt nur drei Minuten. Rankel trifft in der
25. Spielminute zum 5:1 für die Eisbären, Derrick Walser kann in der
29. Minute auf 6:1 erhöhen. Drei Minuten vor dem Ende des 2. Drittels
gelingt Vitalij Aab auf Zuspiel von Clarke Wilm der zweite Treffer
für die Freezers.
Im letzten Drittel fallen keine weiteren Tore. Die Berliner spielen
den Sieg sicher ein, die Hamburg Freezers versuchen das Ergebnis zu
verbessern, scheitern aber immer wieder am sicheren Berliner
Schlussmann Rob Zepp
Paul Gardner (Trainer Hamburg Freezers): “Gratulation an die
Eisbären. Wenn Du im ersten Drittel gegen so ein Topteam wie die
Eisbären mit 0:3 in Rückstand gerätst, dann ist das kaum wieder gut
zu machen. Der Unterschied war, dass Berlin ein selbstbewusstes Team
ist. Bei uns war dieses Selbstbewusstsein nicht in allen Köpfen und
bei einigen hat die Einstellung nicht gestimmt.”
Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin): “Wir haben heute den besten
Start hingelegt. Zepp hat nicht so viel zu tun bekommen. Man hat
gemerkt, dass den Freezers mit Barta und Mueller zwei wichtige
Stürmer fehlten. Es war ein starkes Spiel von uns.”
Endergebnis: Eisbären Berlin – Hamburg Freezers 6:2 (4:0, 2:2,
0:0)
Aufstellungen:
Hamburg Freezers: Pelletier (Fous) – Karalahti, Retzer; Biron,
Ratchuk; Walter, Manning; Dotzler – Mueller, King; Aab, Wilm,
Fortier; Tripp, Loppi, Ostwald; Pielmeier, Brandl, Schön – Trainer:
Paul Gardner
Eisbären Berlin: Zepp (Keller) – Roach, Baxmann; Regehr, Walser,
Degon, Bielke – T.J. Mulock, Ustorf, Walker, Pederson, Busch; T.
Mulock, Felski, Rankel; Hahn, Friesen,D. Weiß – Trainer: Don Jackson
Tore:
1:0 - 1:34 – Felski (Rankel, T. Mulock) – EQ
2:0 – 6:10 – Walker (Pederson, Busch) – PP1
3:0 – 7:22 – Rankel (Felski, T. Mulock) – EQ
4:0 – 13:10 – Rankel (Felski, k Walser Roach) – PP1
4:1 – 21:06 – King (Karalahti, Brandl) – EQ
5:1 – 24:01 – Rankel (Felski, Baxmann) – EQ
6:1 – 28:02 – Walser (T.J. Mulock, Ustorf) – EQ
6:2 – 37:06 – Aab (Wilm) – EQ
Strafen: Eisbären Berlin: 10 Minuten – Hamburg: 14 Minuten
Schüsse: Hamburg: 31 (7 – 15 – 9) – Berlin: 32 (14 – 12 – 6)
Schiedsrichter: Willi Schimm (Andreas Kowert, Robert Schelewski)
Zuschauer: 14.100
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