Hamburg (ots) – Die Hamburg Freezers haben ihre letzte Partie vor
der Olympiapause verloren. In Mannheim unterlag die Mannschaft von
Trainer Paul Gardner im Duell des 50. Spieltags mit 3:7 (0:4, 1:3,
2:0). Vor 10483 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen Start nach
Maß: Justin Papineau (2.), Yannic Seidenberg (9.), Pascal Trepanier
(10.) und Tomas Martinec (11.) schossen ihr Team mit 4:0 in Front,
dann brachte Gardner Torhüter Jean-Marc Pelletier für den
alleingelassenen Bobby Goepfert. Nach dem Wechsel erhöhten die Adler
das Trefferkonto: Justin Papineau (23.) erzielte nach einem
Abspielfehler in der Hamburger Hintermannschaft mit seinem zweiten
Tor das 5:0, Andrew Hedlund (27.) machte in Überzahl per
Distanzschuss das halbe Dutzend voll. Jason King (35.) gelang zwar
der Ehrentreffer, doch Pascal Trepanier (39.) markierte noch vor der
zweiten Pause das siebte Tor für die Adler an diesem Abend. Im
Schlussabschnitt betrieben Vitalij Aab (46.) und Clarke Wilm (57.)
etwas Ergebniskorrektur. Das nächste Spiel der Hamburg Freezers
steigt nach der Olympiapause am Sonnabend, 27. Februar um 18 Uhr
gegen die Kassel Huskies.
Teal Fowler (Trainer Adler Mannheim): “Kompliment an mein Team –
es hat heute Abend ein sehr gutes Spiel gezeigt. Im ersten Drittel
haben wir das Powerplay hervorragend genutzt und immer
weitergearbeitet. Am Sonntag müssen wir in Krefeld erneut eine so
konzentrierte Leistung abrufen.”
Paul Gardner (Trainer Hamburg Freezers): “Für einige Spieler hat
die Pause wohl schon vor ein paar Tagen begonnen. Diese Jungs waren
nicht auf das Spiel vorbereitet und haben eine indiskutable Leistung
gezeigt. Nach dem ersten Drittel war die Partie praktisch schon
entschieden. Die Adler haben unsere vielen Strafen und Fehler gekonnt
ausgenutzt.”
Endergebnis: Adler Mannheim – Hamburg Freezers 7:3 (4:0, 3:1, 0:2)
Aufstellungen:
Adler Mannheim: Brathwaite (Lang) – Trepanier, Hedlund; Pollock,
Petermann; Reul, McGillis; Brückner – Kink, Forbes, Seidenberg;
Robinson, Methot, Martinec; Spylo, Papineau, S. King; Arendt,
Beardsmore – Trainer: Teal Fowler
Hamburg Freezers: Goepfert (Pelletier) – Retzer, Biron; Dotzler,
Walter; Ratchuk – Fortier, Wilm, Aab; J. King, Loppi, Mueller;
Ostwald, Brandl, Pielmeier; Henrich, Schön – Trainer: Paul Gardner
Tore:
1:0 – 1:03 – Papineau (Reul, Spylo) – EQ
2:0 – 8:15 – Seidenberg (Hedlund, Robinson) – PP1
3:0 – 9:06 – Trepanier (Pollock) – PP1
4:0 – 10:54 – Martinec (Trepanier) – SH1
5:0 – 22:18 – Papineau (Seidenberg) – EQ
6:0 – 26:11 – Hedlund (Robinson, Forbes) – PP1
6:1 – 34:19 – King (Mueller, Dotzler) – EQ
7:1 – 38:04 – Trepanier (Pollock, Papineau) – PP1
7:2 – 45:15 – Aab (Fortier, Wilm) – EQ
7:3 – 56:48 – Wilm (Aab, Biron) – PP1
Schüsse: Mannheim: 43 (19 – 12 – 12) – Hamburg: 32 (11 – 13 –
Strafen: Mannheim: 14 Minuten – Hamburg: 15 Minuten + 20 Minuten
Brandl
Schiedsrichter: Roland Aumüller (Adam, Präfke)
Zuschauer: 10.483
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