Haarausfall durch Pferdeschwänze und geflochtene Zöpfe tritt immer öfter bei Frauen auf / Verlust der Haarwurzeln am Stirnhaaransatz kann nur durch eine Haartransplantation behandelt werden



Essen (ots) – Der Winter geht dem Ende zu, vorbei ist die Zeit der warmen Mützen. Jetzt rücken die Haare wieder mehr in den Blickpunkt und viele Frauen wundern sich über Haarausfall am Stirnhaaransatz. Das noch recht unbekannte Krankheitsbild, Traktionsalopezie genannt, kann durch jahrelanges Tragen eines Pferdeschwanzes und Flechten von Zöpfen verursacht werden und ist nur mit einer Haartransplantation behandelbar.

Die meisten Patienten für eine Haartransplantation sind Männer, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden. Dass der Eingriff auch für Frauen in Frage kommt, die unwissentlich über Jahre hinweg durch das Tragen eines Pferdeschwanzes oder auch das Flechten von Zöpfen Haarausfall am Stirnhaaransatz verursachen, ist weitaus weniger bekannt. Bei der Traktionsalopezie, dem durch mechanischen Zug bedingten Haarausfall, kommt es zu einem dauerhaften Verlust der Haarwurzeln.

“Regelmäßig sehe ich in der Sprechstunde auch sehr junge Patientinnen, die über Geheimratsecken und einen Rückgang der Haarlinie klagen”, erklärt Dr. med. Gary Weiand, Facharzt für Chirurgie und Leiter des Bereiches Haartransplantation bei Mang Medical One. “Der psychologische Leidensdruck durch diese hohe Stirn ist enorm, zumal eine Besserung durch Medikamente nicht möglich ist und gewünschte Frisuren nicht mehr getragen werden können.”

Das permanente frisurbedingte Ziehen an den Haaren durch das Binden des Zopfes oder Pferdeschwanzes führt zu einer Verkümmerung der Haarwurzeln, die immer feineres Haar ausbilden. Dies kann mit entzündlichen und narbigen Veränderungen einhergehen. Letztlich wird die Haarproduktion völlig eingestellt und die Haarlinie weicht immer weiter nach oben zurück.

“Grundsätzlich ist zu empfehlen, die Haare nicht zu häufig und zu streng nach hinten zu binden”, sagt Dr. Weiand. “Wenn der Haarausfall allerdings weiter fortgeschritten ist, kann den Betroffenen in jedem Fall durch eine Rekonstruktion der Haarlinie und der Geheimratsecken im Rahmen einer Eigenhaartransplantation geholfen werden.”

Pressekontakt:

Laura Kasberg
Mang Medical One AG
Hauptstraße 29
45219 Essen
Telefon: +49 2054 87 496 51
Telefax: +49 2054 87 496 30
Mobil: 0178 / 43 50 964
Mail: laura.kasberg@mangmedicalone.de
www.mangmedicalone.com

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