Götz: Wollen nachhaltig positive Entwicklung des Immobiliensektors



Berlin (ots) – Anlässlich der Debatte des Deutschen Bundestages
über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland erklärt
der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktionen,
Peter Götz MdB:

Der Bericht unterstreicht die große ökonomische Bedeutung der
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen
Wertschöpfung in unserem Land. Wir haben in Deutschland – wenn auch
sehr differenziert – einen intakten Immobilienmarkt. Im Gegensatz zu
vielen anderen Ländern um uns herum gehen von der Wohnungs- und
Immobilienwirtschaft gerade in der Finanzkrise stabilisierende
Einflüsse aus. Daher sind wir an einer nachhaltig positiven
Entwicklung dieses Wirtschaftssektors interessiert.

Mit nahezu 400 Mrd. Euro beträgt der Anteil der
Immobilienwirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen
Bruttowertschöpfung in Deutschland rund 19 Prozent. Mit rund 86
Prozent stellen Immobilien den herausragenden Anteil am deutschen
Anlagevermögen dar.

Unser Ziel ist es, dass die gute Lebensqualität in Deutschland
auch weiterhin durch einen hohen Wohnungsstandard gekennzeichnet ist.
Dazu wollen wir die Bildung von Wohneigentum stärken, den
altersgerechten Umbau des Wohnungsbestandes fördern und die
rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die energetische
Gebäudesanierung weiterentwickeln.

Wir haben in Deutschland auch Dank einer aktiven
Städtebauförderungspolitik attraktive und lebenswerte Städte und
Gemeinden mit einer ausgeprägten Baukultur. Dies zu erhalten und
positiv weiterzuentwickeln bedarf einer integrierten Wohnungs- und
Stadtentwicklungspolitik. Daher setzen wir auch bei
Städtebauförderung bedarfsgerecht neue Akzente.

Mit dem Wohngeld und dem Mietrecht stehen zwei gut entwickelte
Instrumente zur Verfügung, die den Wohnungs- und Immobilienmarkt vor
sozialen Spannungen schützen. Aber auch diese Instrumente müssen
regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und möglichen Anpassungsbedarf hin
überprüft werden. Wir wollen die Investitionsbereitschaft der
Hauseigentümer bei der energetischen Sanierung und der
altersgerechten Anpassung des Wohnungsbestandes stärken. Das gilt
insbesondere dort, wo Mieter und Vermieter einen Nutzen davon haben.
Darüber hinaus können wir nicht dulden, dass das “Mietnomadentum”
einzelne Vermieter unverschuldet in Bedrängnis bringen. So, wie das
Mietrecht den ordentlichen Mieter vor der Willkür von Vermietern
schützt, muss es auch den Vermieter wirksam vor zahlungsunwilligen
Mietern schützen.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon:  (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de  

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