München (ots) – Der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr
stehen offenbar harte Zeiten ins Haus. Laut der morgen erscheinenden
Ausgabe des Branchenmagazins Werben & Verkaufen (W&V) plant der neue
G+J-Vorstand Bernd Buchholz in der Vermarktung zwischen 100 bis 200
Stellen abzubauen. In ähnlicher Größenordnung droht dies laut W&V
anscheinend ebenso den Redaktionen – dazu gehören auch die
Flaggschiffe des Verlags wie Stern, Geo und Brigitte. In einer
internen Mail hatte die Geschäftsführung verkündet, man sei “in der
Pflicht, Strukturen, Prozesse und Kosten sorgfältig zu prüfen”. Der
G+J-Vorstand erwartet für das laufende Jahr anscheinend einen
Umsatzschwund von acht bis zehn Prozent. Der Gewinn (operating
Profit) soll auf 200 Millionen Euro schrumpfen, 2008 lag er noch bei
225 Millionen. Diese Prognose hatte der G+J-Auslandsvorstand
Torsten-Jörn Klein auf einem Kongress in London kundgetan. Ein
G+J-Sprecher lehnte gegenüber W&V einen Kommentar zu Umsatzerwartung
und Einzelmaßnahmen ab. Er betonte aber, dass G+J betriebsbedingte
Kündigungen aus einer grundsätzlichen Überlegung heraus nicht
ausschließen könne und dies auch nie getan habe.
Pressekontakt:
Gregory Lipinksi
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