Neue Chancen durch sinkenden Kostendruck und mögliche Maßnahmen zur Konjunkturbelebung
Greiner Group: stabil und krisenfest
(pressebox) Kremsmünster, 03.12.2008 – Die in Kremsmünster (Oberösterreich) ansässige Greiner Group zeigt sich in der aktuell herausfordernden Wirtschaftssituation standfest. Sie wird im Geschäftsjahr 2008 ein positives Ergebnis erzielen und plant für 2009 den Mitarbeiterstand auf dem heutigen Niveau beizubehalten. Lediglich im Teilbereich Eurofoam Technischer Schaum kann es Anfang 2009 vorübergehend zu Kurzarbeit kommen. Vom Rückgang des Kostendrucks und durch die von politischer Seite angekündigten Konjunkturbelebungspakete könnten einige Unternehmenseinheiten zusätzlich profitieren.
Die Strategie der Diversifikation von Produkten und Märkten macht sich für die Greiner Group auch in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage bezahlt. Die Unternehmensgruppe ist unverändert gut aufgestellt und finanzstark. Auf die konjunkturellen Veränderungen musste zwar in einigen Bereichen mit Personalabbau reagiert werden. Dieser betraf jedoch überwiegend Leasingpersonal.
Positiv: Kostendruck lässt nach
Der Kostendruck – beispielsweise bei Fracht, Energie und Vorprodukten – lässt nach. Diese Entwicklung betrifft alle Unternehmenssparten. Die Sparten Greiner Bio-One und Greiner Packaging sehen keine Beeinträchtigung ihrer normalen Geschäfte. Greiner Bio-One mit seinen Bereichen Gesundheit, Pharma und Life Science ist von der wirtschaftlichen Krise kaum bis gar nicht betroffen. Die Entwicklung des Dollarkurses kommt der unverändert starken Performance dieser Unternehmenssparte ebenfalls entgegen. Greiner Packaging ist mit einem starken Netzwerk an Produktionsbetrieben und hoher Innovationskraft im Markt stark verankert. Der Verpackungsspezialist kann auf die Tatsache bauen, dass Konsumenten bei Produkten des täglichen Bedarfes wie Joghurt oder Milch nicht sparen.
Spürbar: Krise in der Automobilbranche
Die Absatzprobleme bei Automobilen schlagen in der Sparte Eurofoam auf das Geschäftsfeld "Technischer Schaum" durch. Insbesondere ist aber auch Greiner Perfoam als Zulieferer von Interieur- und Schallisolierungsteilen von dieser Entwicklung betroffen. Eine Verunsicherung der Konsumenten führt außerdem dazu, dass die Nachfrage nach Investitionsgütern für den Wohn- und Schlafbereich deutlich nachgelassen hat. Um die aktuell schwierige Phase zu überbrücken, kann es im Teilbereich Eurofoam Technischer Schaum Anfang 2009 vorübergehend zu Kurzarbeit kommen.
Aussichtsreich: Konjunkturbelebungspakete
Die Politik hat wiederholt Konjunkturbelebungspakete angekündigt. Abhängig von deren zielfokussiertem Einsatz könnten einige Sparten der Greiner Group profitieren. Eine Unterstützung der Automobilindustrie würde sich positiv auf Eurofoam und Greiner Perfoam auswirken. Mögliche Förderungen für bauliche Sanierungsmaßnahmen hätten eine belebende Wirkung auf das Geschäftsfeld Kunststofffenster bei Greiner Tool.Tec. Greiner Tool.Tec hat schon mit dem Einbruch des Immobilienbereichs in den USA die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen. Daher wurden bereits frühzeitig die Vorkehrungen, inklusive Personalreduzierung, getroffen, auch mit kleineren Volumen noch Ergebnisse zu erzielen. Greiner Purtec würde mit seinem Geschäftsfeld Boilerisolierungen zu den Gewinnern gehören, sollte es zusätzliche Förderungen für alternative Energieformen geben.
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Über Greiner Bio-One GmbH:
Tradition und Vision prägen die Entwicklung der international agierenden Greiner Group. Sie zählt zu den führenden Unternehmen der Schaumstoff- und Kunststoffindustrie. Bereits 1868 in Deutschland und 1899 in Österreich gegründet, vereint die zu 100 Prozent in Familienbesitz stehende Unternehmensgruppe das Know-how einer Netzwerkorganisation mit der hohen Innovation und Flexibilität rechtlich eigenständiger Unternehmenseinheiten. Die Diversifikation von Produkten und Märkten zeichnet die Greiner Group aus. Sie ist Garant für kontinuierliches Wachstum.
Heute verfügt die Unternehmensgruppe über 117 Standorte (Produktions- und Vertriebsstätten) rund um den Globus. Diese ermöglichen es den verbundenen Unternehmenseinheiten, teils als Local Player wie auch als Global Player ihre Aktivitäten optimal auf Kundenanforderungen sowie Marktbedürfnisse zu fokussieren. Mit 7.871 MitarbeiterInnen erzielte man im Geschäftsjahr 2007 einen konsolidierten Umsatz von 1,100 Milliarden Euro. Die Greiner Group besteht aus zwei Holding-Gesellschaften, der Greiner Holding AG und Greiner Bio-One International AG. Die Gruppe wird von Dr. Axel Greiner und Dkfm. Dr. Peter Greiner geführt.
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