Hamburg (ots) – Deutscher Riesling schmeckt ihm besonders gut am
Morgen, und er könnte sich gut vorstellen, ein paar Hektar Rebfläche
hierzulande zu beackern – Gérard Depardieu ist nicht nur
Schauspieler, sondern auch leidenschaftlicher Winzer, dem ein kleines
Imperium mit Gütern in der Toskana, in Bordeaux, Marokko, Spanien und
Argentinien gehört. Sein neuer Streich ist die prickelnde “Cuvée
Princesse” in Zusammenarbeit mit Bouvet-Ladubay. “Früher habe ich
viel getrunken, um den Wein zu vergessen”, sagt er im Interview mit
der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER. Jetzt trinke er eher wenig. “Wenn
der Wein gut ist, beobachte ich ihn, höre ihm zu. Einen Wein mit
Menschen zu teilen, macht vernünftig und glücklich.”
Und während beim Film immer mehrere die Verantwortung tragen, sei
er beim Weinmachen oder auch in der Küche (Depardieu hat zwei
Restaurants in Paris) ganz allein, müsse sich beim Kochen wie beim
Weinmachen auf sein Gespür verlassen. Dem Hobbykoch macht vor allem
die Molekularküche Angst. “Ich liebe Huhn, das noch aussieht wie ein
Huhn. In meinen Restaurants weiß ich genau, wo jedes Produkt
herkommt, kenne jede Herkunft.” Angst mache ihm auch die
Großindustrie mit dem Einsatz von Medikamenten, empört er sich. “Mein
Körper ist doch kein Mülleimer.”
Die aktuelle Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist ab heute, Mittwoch,
im Handel erhältlich und kostet 6 Euro.
Weitere Informationen:
Gabriele Heins
Ressortleiterin Wein und Küche
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