Baierbrunn (ots) – Lernen bedeutet für das Gehirn, ein Nervennetz
zu knüpfen. Mit neuen Kontaktstellen zu Nachbarzellen sichert es den
Informationsaustausch. Vergessen heißt, dass diese Brücken
unterbrochen werden. Forscher des Max-Planck-Instituts für
Neurobiologie in München sind nun der Frage nachgegangen, warum das
Wiedererlernen von Vergessenem schneller geht, als Neues zu erlernen.
Ihr Ergebnis: Das Gehirn baut die Nervenverbindungen nicht ab,
sondern legt sie quasi nur auf Eis. “Das Gehirn scheint diese
Fortsätze auf Vorrat zu behalten”, erklärt Professor Mark Hübener,
Leiter der Studie, im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”. “Denn die
einmal gemachte Erfahrung könnte man ja später noch einmal
gebrauchen.”
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Das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” 3/2009 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
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