Chemnitz (ots) – Polizei fordert “schwarze Listen” für Stadien
Gewerkschaftschef sieht nach Ausschreitungen Fußballbund in der
Pflicht
Chemnitz. In der seit den jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen
geführten Debatte um Sicherheit in Fußballstadien fordert der
Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad
Freiberg, vom Deutschen Fußballbund (DFB) mehr Druck auf
“Problemvereine”. Es müssten “schwarze Listen” darüber geführt
werden, in welchen Stadien es Gewaltakten komme, so Freiberg. Seine
Forderungen will der Gewerkschaftschef bei einem für Montag
anberaumten Treffen mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, vorbringen, wie
er im Gespräch mit der in Chemnitz erscheinenden “Freien Presse”
sagte.
Dem Vorsitzenden der zweiten deutschen Polizeigewerkschaft DPolG,
Rainer Wendt, hatte DFB-Präsident Zwanziger ein Gespräch versagt,
nachdem Wendt von “Lebensgefahr” für Besucher deutscher Stadien
gesprochen hatte und vom DFB 50 Millionen Euro als Anteil an Kosten
der Polizeieinsätze forderte.
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Freie Presse (Chemnitz)
Torsten Kleditzsch
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