Frankfurt am Main (ots) – Oswalt Kolle, Sexualforscher und
Journalist, sieht in den 68ern und ihren Ideen von sexueller Freiheit
einen Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule.
Mit diesen Ideen hätten die Lehrer ihren Schülern den Kopf verdreht.
“Das ist natürlich das Gegenteil von Freiheit. Was diese angeblichen
Pädagogen gemacht haben, war Sklavenhaltung”, sagte Oswalt Kolle der
Frankfurter Neuen Presse (Dienstagsausgabe).
Die beschuldigten Lehrer hätten das geistig-soziale Klima damals
zu ihren eigenen Zwecken ausgenutzt. “Die Kinderseelen waren ihnen
egal. Sie sind Pädagogen geworden, um mehr frisches Jungfleisch zu
bekommen”, so Kolle zur FNP. Die Verantwortlichen an der
Odenwaldschule sollten endlich zugeben, dass es sich bei den
Übergriffen nicht um Einzelfälle handle. “Es war ein strukturelles
Phänomen.”
Pressekontakt:
Frankfurter Neue Presse
Chef vom Dienst
Peter Schmitt
Telefon: 069-7501 4407
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