(pressebox) Dortmund, 27.04.2009, Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute, am 27. April 2009, die Einrichtung eines neuen Schwerpunktprogrammes mit dem Titel "CuTSim: Modellierung, Simulation und Kompensation von thermischen Bearbeitungseinflüssen für komplexe Zerspanprozesse", koordiniert durch die TU Dortmund beschlossen. Innerhalb des neuen Förderschwerpunkts sollen Methoden entwickelt werden, die es erlauben, den Einfluss der während der spanenden Fertigungsprozesse entstehende Wärme auf die Bauteile möglichst schon im Vorfeld berechnen und im weiteren Verlauf der Arbeiten auch kompensieren zu können. Durch die Forschungsergebnisse wird dazu beigetragen, Fertigungsprozesse gezielt zu planen und insbesondere zu Beginn neuer Produktionsabläufe, Bauteile schnell mit der gewünschten Qualität fertigen zu können. Damit wird sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Flexibilität in der Zerspanungstechnologie deutlich erhöht.
Die Koordination des Programmes liegt innerhalb der TU Dortmund bei Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann vom Institut für Spanende Fertigung der Fakultät Maschinenbau sowie bei Prof. Dr. Heribert Blum, vom Lehrstuhl X, Arbeitsgruppe Numerik Partieller Differentialgleichungen der Fakultät Mathematik. Weiterhin sind Forscher der Universität Karlsruhe (Thermodynamik, Werkstoff- und Produktionstechnik) und der Universität Bremen (Fertigungstechnik) an der Koordination des Programmes beteiligt.
In einem zweiten Schritt können Forscherinnen und Forscher aus der TU – aber auch aus anderen Hochschulen – gezielt Anträge zu dem übergeordneten Forschungsthema stellen.
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