Flexibilität am Arbeitsplatz bringt Vorteile



DÜSSELDORF, Deutschland, March 4 (ots/PRNewswire) – - Studie: Telearbeit erhöht Produktivität

- Regus: Leitfaden zur effizienteren Büronutzung

Rentiert es sich für Unternehmen noch, allen Mitarbeitern ständig einen eigenen Arbeitsplatz bereitzuhalten oder hat der herkömmliche Arbeitsplatz ausgedient? Versteht man den “Arbeitsplatz” wörtlich, also als Platz, an dem dauerhaft gearbeitet wird, dann trifft Zweites zunehmend zu: Bereits heute wünschen sich zwei Drittel der Deutschen flexiblere Arbeitsbedingungen, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM (1) ergab. Die Forschungsgruppe IDC (2) geht davon aus, dass bis zum Jahr 2011 auf dem US-amerikanischen Markt schon etwa 75 Prozent der Arbeitskräfte mobil sein werden. Ähnliches ist auch für Europa zu erwarten. Die Anforderungen einer beschleunigten Arbeitswelt, die Vorstellungen der Mitarbeiter und vor allem die technische Entwicklung fordern und ermöglichen es zunehmend, dass Mitarbeiter mobil und flexibel arbeiten. Der Preis dafür sind allerdings vielfach leer stehende, ungenutzte Schreibtische im Büro, die unnötige Kosten verursachen. Wie Firmen ihre Arbeitsplatzorganisation flexibel und gleichzeitig effizient gestalten und damit die Ausgaben für Immobilien senken können, hat Business-Center-Anbieter Regus in einem Leitfaden zusammengefasst.

Telearbeit erhöht Produktivität

Flexible Arbeitsplatzmodelle steigern die Effizienz in Unternehmen, wie jüngst eine Web-Umfrage der CompTIA (Computing Technology Industry Association) (3) unter 212 Unternehmen verschiedener Grösse aus den USA, Canada und Grossbritannien am Beispiel der Telearbeit belegte. Darin stellten die befragten Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zur Telearbeit bieten, eine erhöhte Produktivität (67 Prozent), Kosteneinsparungen (59 Prozent), qualifiziertere Mitarbeiter (39 Prozent), verbesserte Personalbindung (37 Prozent) und gesündere Mitarbeiter (25 Prozent) fest.

Aber: Ungenutzte Bürofläche verursacht vermeidbare Kosten

Mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen gaben zwar an, dass es in ihrer Organisation Telearbeitsplätze gibt – allerdings oftmals nur in Teilzeit. Viele Firmen halten ihren Teilzeit-Telearbeitern immer noch einen eigenen Arbeitsplatz im Firmengebäude vor. Zu einem hohen Preis: Die Gesamtkosten der Bereitstellung eines Arbeitsplatzes für eine Person können leicht das Drei- bis Vierfache der reinen Raummiete betragen. Denn sie beinhalten neben den Mietkosten auch alle weiteren Posten von Büromöbeln, Heizung und Klimaanlage über Stromversorgung, Computer und Telefon bis hin zu den für den Betrieb eines typischen Arbeitsplatzes benötigten menschlichen Dienstleistungen (Verwaltung, Wartung und IT-Services). Jede Stunde ungenutzte Bürofläche verschwendet wertvolle finanzielle, menschliche und natürliche Ressourcen.

Leitfaden effiziente Büronutzung

Regus, der weltweit grösste Anbieter von Business Centern und flexiblen Bürolösungen, hat deshalb einen Leitfaden zusammengestellt, wie Unternehmen Flexibilität und Effizienz verbinden können und was es dabei zu beachten gilt:

– Anstelle des klassischen Modells, bei dem alle Mitarbeiter über einen
festen, eigenen Arbeitsplatz verfügen, bietet ein effizienterer Ansatz
eine Reihe unterschiedlicher Arbeitsplatzkonfigurationen. Die
Mitarbeiter können dann je nach Bedarf wählen.
– Firmen sollten zunächst prüfen, welche Tätigkeiten auch in Telearbeit
ausgeführt werden können und anschliessend entsprechende Büroprofile
entwickeln.
– Für Teilzeit-Telearbeiter bieten sich Hoteling- oder
Hotdesking-Lösungen an. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, weniger
dauerhafte Arbeitsplätze zu unterhalten, als sie Mitarbeiter
beschäftigen. Schreibtische werden nach Bedarf bereitgestellt, anstatt
permanent zugewiesen zu sein. So benötigen Firmen insgesamt weniger
Fläche und haben niedrigere Unterhaltungskosten.
– Vollzeit-Telearbeiter benötigen zusätzliche Ressourcen, die Unternehmen
bei Bedarf bereitstellen müssen, wenn die Ausstattung des Heimbüros für
die Tätigkeit einmal nicht ausreicht. Hierzu gehören beispielsweise
Businesslounges, Videokonferenzdienste oder Konferenzräume, in denen
sie zum Beispiel Kunden empfangen können. Dabei ist darauf zu achten,
dass sich diese Ressourcen in strategisch guten Lagen befinden.
– Neben der Neuordnung von Büroressourcen an ihrem Unternehmenssitz
können Firmen viel einsparen, indem sie ihre Strategie auch in Bezug auf
Zweigstandorte oder Satellitenbüros überdenken. Die Eröffnung eines
Neuen Standorts – ob am anderen Ende der Stadt oder an einem anderen
Ort in der Nähe wichtiger Kunden oder der Mitarbeiter – ist mit hohen
Einrichtungskosten und den Risiken langfristiger Mietverträge
verbunden. Unternehmen in Expansionsphasen sollten daher
Immobilienlösungen mit flexiblen Verträgen und der Möglichkeit, Flächen
hinzuzufügen oder Raum auch wieder abzugeben, wählen. Dort bewahren sie
sich Flexibilität und gehen kein unnötiges Risiko ein.
– Für Vertriebsniederlassungen, an denen zwar eine offizielle
Geschäftsadresse, aber kein Büro benötigt wird, reicht es, ein so
Genanntes virtuelles Büro zu mieten.
– Kleine Firmen oder ausgelagerte Geschäftsbereiche, die nur ab und zu
Sekretariatsunterstützung benötigen, sind mit Service-Büros gut
beraten. Dort steht ihnen professionelles Service-Personal für
Sekretariat, Übersetzungen und technischen Support zur Seite, welches
nur nach Bedarf genutzt wird. Fixe Personalkosten fallen somit nicht an.
– Unternehmen, die nur vorübergehend für ihre Projektteams ein Büro
benötigen, können wesentliche Kosten sparen, wenn sie möblierte und
komplett ausgestattete Büros mieten.

“Schon kleine Änderungen an einem Fliessband oder einer Packstrasse können eine grosse Zeit- und Kostenersparnis bedeuten. Dasselbe gilt auch für Büroflächen. Unternehmen, die bei der Unterbringung ihrer Büro-Angestellten auf altbewährte Rezepte zurückgreifen – also einen Raum anmieten, die Angestellten einziehen lassen und jedem von ihnen einen Schreibtisch, Computer und Telefonapparat zuteilen – werfen systematisch Geld aus dem Fenster”, erklärt Michael Barth, Regional General Manager Germany, Nordics und Ireland von Regus.

Flexibilität durch Business Center

Eine gute Lösung für die effiziente Nutzung unterschiedlicher Arbeitsplatzmodelle bieten Business Center. Sie stellen fertig möblierte und vollständig ausgestattete Büros zur Verfügung und sind überall in belebten Innenstädten und wichtigen Aussenbezirken zu finden. Das Business Center eignet sich genauso für mobile Arbeitnehmer, Existenzgründer, kleine und mittelständische Unternehmen wie für grosse Firmen, die an einen neuen Standort expandieren. Da die meisten Business Center kurzfristige und flexible Mietverträge anbieten, können Unternehmen ihre Bürofläche jederzeit problemlos und kostengünstig ohne einen Standortwechsel erweitern oder verringern.

(1) “Die Deutschen arbeiten am liebsten zu Hause”, BITKOM, 8. Juli 2008.
(2) “Worldwide Mobile Worker Population 2007-2011 Forecast”,
IDC, 15. Januar 2008.
(3) “Trends in Telecommuting: Organizations are Realizing Benefits and
Addressing Challenges”, CompTIA Reasearch, September 2008.

Über Regus

Regus ist der weltweit führende Anbieter von innovativen Arbeitsplatzlösungen. Die Produkte und Dienstleistungen von Regus reichen von komplett ausgestatteten Büros über professionelle Konferenzräume und Business Lounges bis hin zum grössten Netzwerk von Videokonferenzstudios. Regus ermöglicht eine ganz neue Art des Arbeitens – egal ob im Home-Office, unterwegs oder im Büro.

Kunden wie Google, GlaxoSmithKline, IBM und Nokia sowie Tausende von aufstrebenden kleinen und mittelständischen Unternehmen setzen auf Regus. Sie profitieren vom Outsourcing ihrer Büro- und Arbeitsplatzanforderungen an Regus und können sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Über 400.000 Kunden nehmen täglich die Regus-Services in Anspruch. Regus ist an 1.000 Standorten in 75 Ländern und 450 Städten präsent und erlaubt Einzelpersonen und Unternehmen zu arbeiten, wo, wie oder wann sie möchten. In Deutschland betreibt Regus 28 Business Center in 11 Städten. www.regus.de

Pressekontakt:

SCHWARTZ Public Relations, Marita Schultz, +49-(0)-89-211 871-36,
ms@schwartzpr.de, Ingrid Schiffner, +49-(0)89-211 871-42,
is@schwartzpr.de, Web: www.schwartzpr.de, both of SCHWARTZ Public
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