Fahrer-Assistenzsysteme kommen gut an – wenn sinnvoll eingesetzt und preisgünstig



(pressebox) München, 26.01.2009, AutoScout24-Umfrage zeigt:

- Fast drei Viertel der deutschen Autofahrer (73 Prozent) finden Fahrer-Assistenzsysteme grundsätzlich sinnvoll
- Am gefragtesten sind ESP, Tempomat und akustische Einparkhilfe
- Über 50-Jährige legen deutlich mehr Wert auf Sicherheit

Fahrer-Assistenzsysteme sind sinnvoll, aber zu viel Elektronik macht das Fahrzeug anfällig. Bei einer Online-Umfrage von AutoScout24 stimmten 43 Prozent der Befragten dieser Aussage zu. Für knapp ein Drittel (30 Prozent) der Teilnehmer sind die elektronischen Helfer uneingeschränkt sinnvoll und nützlich, da sie dem Autofahrer mehr Sicherheit im Straßenverkehr bieten. Nur 13 Prozent sind der Meinung, dass Assistenzsysteme zu einem falschen Sicherheitsgefühl und in der Folge zu einem schlechteren Fahrverhalten und mehr Unfällen führen.

Top 3 der Fahrer-Assistenzsysteme: ESP – Tempomat – akustische Einparkhilfe

Auf das elektronische Stabilitätsprogramm, kurz ESP, will die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) in ihrem nächsten Fahrzeug auf keinen Fall verzichten. Auf Platz zwei der Wunsch-Assistenten liegt der Tempomat: Jeder Dritte (36 Prozent) wünscht sich einen Geschwindigkeitsregler in seinem nächsten Auto. Ebenfalls nicht fehlen darf die akustische Einparkhilfe (28 Prozent). Aber auch neuere Systeme wie das adaptive Kurvenlicht (18 Prozent), das Nachtsicht-System (11 Prozent) oder das Einschlaf-Warnsystem (8 Prozent) stehen bereits bei so manchem deutschen Autofahrer auf der Wunschliste für sein nächstes Fahrzeug. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt der Alkoholtester, auf den fast alle Befragten in ihrem Auto verzichten könnten. Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen den Fahrern zweier deutscher Premium-Marken: In ihrem nächsten Wagen wünschen sich über 40 Prozent der BMW-Fahrer eine akustische Einparkhilfe, aber nur 20 Prozent der Mercedes-Fahrer. Auch für einen Tempomaten begeistern sich eher die BMW- (45 Prozent) als die Mercedes-Fahrer (27 Prozent).

Die Generation 50-Plus setzt auf Sicherheit und Komfort

Die Umfrage zeigt, dass die ältere Generation Fahrer-Assistenten eher favorisiert als die jüngere. Während sich unter den 18- bis 30-jährigen jeder Zweite ESP in seinem nächsten Fahrzeug wünscht, erachten über 60 Prozent der über 51-jährigen das elektronische Stabilitätsprogramm als unverzichtbar. Eine akustische Einparkhilfe wünschen sich 36 Prozent) der über 51-jährigen in ihrem zukünftigen Fahrzeug – bei den 18- bis 30-jährigen sind es nur 23 Prozent.

Zusätzliche Sicherheit darf nicht mehr als 2.000 Euro Aufpreis kosten

Knapp einem Drittel (30 Prozent) der Befragten ist der Sicherheitsgewinn durch neue Fahrer-Assistenzsysteme weniger als 1.000 Euro wert. Ein Fünftel (21 Prozent) würde zwischen 1.000 und 2.000 Euro für mehr Sicherheit an Bord ausgeben. Bezogen auf das Alter zeigte die Umfrage, dass zwischen den Generationen nur wenige Unterschiede bestehen. Bei den 18- bis 30-jährigen würde jeder Fünfte (20 Prozent) 1.000 bis 2.000 Euro mehr ausgeben und bei den über 51-jährigen ist mit 28 Prozent die Zahlungsbereitschaft nur geringfügig höher. Immerhin noch 22 Prozent aller Befragten würden zwischen 2.000 und 5.000 Euro ausgeben und nur 5 Prozent würden über 5.000 Euro bezahlen. 16 Prozent sind hingegen überhaupt nicht bereit, für Fahrer-Assistenzsysteme zusätzliches Geld auszugeben.

Steckbrief der Studie:

AutoScout24 hat diese Online-Umfrage vom 03. bis zum 12. Dezember 2008 unter insgesamt 520 Nutzern durchgeführt. Davon waren 31 Prozent bis 30 Jahre alt, 21 Prozent zwischen 31 und 40 Jahren, 20 Prozent zwischen 41 und 50 Jahren und 28 Prozent über 51 Jahre alt.Über AutoScout24 GmbH

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