Experten schlagen Alarm: In Zukunft fast jeder Zweite berufsunfähig



Schwetzingen (ots) – Das Abi-Zeugnis in der Tasche, der Studienplatz zugesagt. Für viele junge Menschen beginnt jetzt der Ernst des Lebens. Die Bewerbungsphase läuft. Was am Anfang der Karriere unendlich weit weg erscheint, kann mit zunehmendem Alter schnell zur Wirklichkeit werden: Berufsunfähigkeit. “Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird von vielen unterschätzt”, sagt 1blick-Expertin Sara Can. “Dabei sind die Zahlen erschreckend.”

Das zeigt eine Analyse der Versicherungsmathematiker der Deutschen Aktuarvereinigung von 2009. Das Ergebnis: Fast jeder Zweite, der heute 20 ist, wird bis zum Rentenbeginn berufsunfähig sein. “Schon jetzt trifft es unter den 50-Jährigen jeden Dritten”, so Can. Dem gegenüber stehen die Zahlen derer, die tatsächlich versichert sind: Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden haben sich nur rund 21 % der Männer und sogar nur 18,5 % der Frauen.

Die Ursachen für den Anstieg sind vielfältig. “Da sind zum einen die sitzenden Berufe in unserer Dienstleistungsgesellschaft, die betroffen sind: Rückenbeschwerden, Herz-Kreislauferkrankungen, Gelenkkrankheiten führen hier die Liste an”, so Experte Dr. med. Jochen Weber, Gründer der 1blick GmbH und Arzt. “Aber absolute Hauptursache mit rund einem Drittel sind die seelischen Erkrankungen. Die Menschen sind überlastet, leiden an Burn-out und Depressionen.”

Eine wichtige gesetzliche Änderung seit 2001: Für alle die 1961 oder danach geboren wurden, entfällt die staatliche Berufsunfähigkeitsrente. Sie bekommen nur noch eine Erwerbsminderungsrente. “Deshalb sollte jeder Arbeitnehmer ungefähr 80% des Nettoeinkommens als Berufsunfähigkeitsrente absichern. Das entspricht auch den wissenschaftliche Empfehlung der unabhängigen Deutschen Finanznorm (DEFINO)”, so Weber. “Optimal ist dann ein Schutz bis zum 65. Lebensjahr.”

Zum Schluss ein Tipp: Wer seine Berufsunfähigkeitsversicherung in der Lehre oder schon als Student abschließt, zahlt niedrigere Beiträge und muss sich später keiner Gesundheitsprüfung unterziehen. Ganz wichtig: Es lohnt sich, bei den Anbietern zu vergleichen. Eine sehr gute Hilfe ist dabei der 1blick-Vergleichsrechner.

Zum Vergleichsrechner: https://1blick.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich

1blick (www.1blick.de) ist das unabhängige Verbraucherportal für Versicherungen und Finanzen: Der erste objektive Tarifvergleich nach Verbraucherschutzkriterien, der erste neutrale “Bedarfs-Check” auf Basis der Deutschen Finanznorm (DEFINO). Freundlicher Service mit rechtssicherer Online-Beratung.

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