(pressebox) Hannover, 16.10.2009,
Abhängigkeit von Computerspielen, die schon im Kinderzimmer beginnt, exzessiver Konsum von Online-Rollenspielen, die das reale Leben verdrängen: Das Themenspektrum im Bereich der Medienabhängigkeit ist groß. Am 22. und 23. Oktober 2009 findet das erste Symposium des neu gegründeten Fachverbands Medienabhängigkeit in Hannover statt. In dieser Arbeitstagung wollen die Verbandsmitglieder gemeinsame Positionen im Hinblick auf die Diagnostik, Therapie und Prävention von Computerspielabhängigkeit entwickeln.
Die Experten laden zu einem Pressegespräch ein für Freitag, 23.Oktober 2009 um 13 Uhr in der TUI-Stiftung, Karl-Wiechert-Allee 4, 30625 Hannover.
Ihre Gesprächspartner sind die Vorstandsmitglieder des Fachverbands Medienabhängigkeit
Dipl.-Päd. Günter Mazur, 1. Vorsitzender (Fachkrankenhaus Nordfriesland)
Dipl. Reha.-Psych. Dorothee Mücken, 2. Vorsitzende (Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln)
Dipl.-Psych. Anette Teske (Realitas Fachklinik Hemer)
Arnhild Zorr-Werner (Stiftung Medien- und Onlinesucht Lüneburg)
Dipl.-Psych. Florian Rehbein (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen)
PD Dr. med. Bert te Wildt (Medizinische Hochschule Hannover).
Am ersten Tag des von der TUI-Stiftung gesponsorten Symposiums werden im Rahmen von Impulsvorträgen Informationen über die Behandlungssituation und den wissenschaftlichen Stand in exemplarischen Ländern wie Südkorea, USA und Niederlande zusammengetragen, um vor diesem Hintergrund die Situation im deutschsprachigen Raum zu beleuchten. Innerhalb von drei Workshops zu den Themen Diagnostik, Therapie und Prävention werden gemeinsame Positionen und erste Leitlinien zum Umgang mit Medienabhängigkeit erarbeitet, die am Freitag erstmals vorgestellt werden sollen.
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