ESET warnt vor Hacker-Attacken zu Halloween



(pressebox) Wien, 30.10.2009,

Gefahr droht bei Links zu Halloween-Videos oder Grußkarten. Microblogging-Dienst Twitter im Focus der Kriminellen. ESET rät zu absoluter Vorsicht beim Surfen im Netz.

Jedes Jahr am Vorabend zu Allerheiligen feiern sowohl Kinder als auch Erwachsene Halloween. Leider nützen aber auch Cyber-Kriminelle das Fest aus, um Usern mit bösartiger Software zu schaden. ESET, Hersteller der Sicherheitssoftware ESET Smart Security und ESET NOD32 Antivirus, warnt vor Grußpostkarten, Links zu Webseiten, Spielen oder Filmen zum Thema Halloween, die via E-Mail oder über Social Networks verschickt werden.

Absolut verdächtig sind Grüße von unbekannten Absendern. "Leider ist aber vor allem in Social Networks wie Facebook und Co. selbst bei Freunden Vorsicht geboten, da Kriminelle oftmals Accounts stehlen. Sie verschicken dann gefährliche Inhalte, ohne das die wahren Besitzer der Profile davon Bescheid wissen", erklärt Martin Penzes, Technischer Direktor von ESET Österreich. "Ein weiterer Trend bei der Verbreitung von gefährlichen Inhalten ist Twitter. Bei dem populären Microblogging Dienst werden verkürzte URLs verschickt, die zu Webseiten mit schädlicher Software führen". Daher ist absolute Vorsicht geboten, im Zweifelsfall sollte man persönlich bei Freunden nachfragen, ob sie einem wirklich Halloween-Grüße zukommen lassen wollten.

Gefährliche Spiele, digitale Postkarten oder Videos Häufig ist auch der Versand von Links, die zu Spielen, digitalen Postkarten oder Videos führen sollen. Diese sind oft mit allgemeinen Kommentaren wie "Funniest Video ever", "Hey check this out", zahlreichen Rufzeichen oder ähnlichem versehen. Klickt ein User auf diese Links, wird er oft dazu aufgefordert einen für das Abspielen eines Videos angeblichen notwendigen Codec zu installieren. Dabei handelt es sich jedoch um einen Trick der Kriminellen, damit User schädliche Software installieren.

"Neben technischen Finessen setzen Hacker immer mehr auf hinterhältige Vorgehensweisen, die das unvorsichtige Verhalten vieler User im Netz ausnützen. Dabei verwenden sie Themen, die gerade in aller Munde sind – so zum Beispiel Halloween. Dieser Trend wird Social Engineering genannt", erklärt Penzes. Neben absoluter Vorsicht sind regelmäßige Updates des Betriebssystems und der Einsatz aktueller Antivirensoftware Grundvoraussetzung für das sichere Surfen im Web. Zudem sollten User in regelmäßigen Abständen ihre Passwörter bei E-Mail Accounts oder Social Networks wechseln.

Ein Bild einer mit Schadsoftware infizierten Webseite mit dem Thema Halloween aus dem vergangenen Jahr finden Sie unter folgendem Link: http://www.eset.at/files/images/halloween_storm.png
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