(pressebox) Potsdam, 12.10.2009,
Alle sechs Teilnehmer der ersten Schulung zum "ISSECO Certified Professional for Secure Software Engineering" haben am 2. Oktober in Karlsruhe erfolgreich die Zertifikatsprüfung beim iSQI abgelegt. Damit sind sie die ersten Fachkräfte, die das 2008 entwickelte Zertifikat, das Programmierern, Testern, Qualitäts- und Projektmanagern umfangreiches Spezialwissen hinsichtlich der Integration von Sicherheitsmaßnahmen in den Software-Entwicklungsprozess bescheinigt, in den Händen halten.
"Diese Schulung sollte für alle Software-Entwickler, die an sicherheitskritischen Komponenten arbeiten, obligatorisch sein", zeigte sich Dr. Gunter Bitz, verantwortlich für die Produktsicherheit bei SAP und selbst einer der sechs Prüfungskandidaten, nach dem Kurs überzeugt.
Die erste Schulung wurde durch Secorvo, einem renommierten Anbieter für Beratung und Schulungen im Bereich Security, durchgeführt. Noch bis zum Jahresende sind weltweit folgende Schulungen geplant:
- Sela India, Pune 28 – 30 Okt 2009
- Sela Singapore, Singapur 02 – 04 Nov 2009
- Sela College Israel, Tel Aviv 18 – 20 Nov 2009
- Sela Canada, Toronto 25 – 27 Nov 2009
- SQS Germany, Köln 30 Nov – 01 Dez 2009
- Díaz & Hilterscheid Germany, Neu Isenburg 02 – 04 Dez 2009
Der ISSECO-Standard wurde 2008 innerhalb eines Jahres in Kooperation von international führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen mehrerer Länder im Bereich IT-Sicherheit entwickelt: SAP, Secorvo, Secunet, SELA, SQS, VirtualForge, Ohm-Hochschule Nürnberg, FH Brandenburg, FH Hannover, Fraunhofer IESE, Díaz & Hilterscheid und iSQI. Die praxisnahe, hersteller- und produktunabhängige Konzeption ermöglicht die weltweite ISO-konforme Zertifizierung. Die Prüfungsbögen sind in englischer Sprache. Der Weiterbildungsstandard tritt der wachsenden Bedrohung von Software durch Angriffe von außen entgegen. Externe Schutzmaßnahmen wie Firewalls und Virenscanner reichen zum Schutz einer Software nicht mehr aus. Derzeit werden die meisten Angriffe durch Sicherheitslücken in der Programmierung ermöglicht. Deshalb brauchen Software-Entwickler Spezialkenntnisse zum Design sicherer Software, um die Software selbst gegen Angriffe resistenter zu machen.
Für weiterführende Fragen steht ISSECO-Präsident Prof. Dr. Sachar Paulus am kommenden Donnerstag auf der "it-sa"-Konferenz in Nürnberg zur Verfügung. Terminabsprachen sind über das Pressebüro des iSQI möglich.
www.isseco.org
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